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Irland Reisen

Eine Irland-Reise ist einfach zu planen: Deutsche reisen mit Personalausweis oder Reisepass in die Republik ein, zahlen in Euro und erreichen Dublin in rund zwei Flugstunden. Für Nordirland gelten die Regeln des Vereinigten Königreichs mit Reisepass und elektronischer Einreisegenehmigung. Vor Ort sind Mietwagen, Bahn und Fernbus die wichtigsten Verkehrsmittel.

Irland lockt mit Klippen, Seen und grünen Weiden, mit Klosterruinen und Burgen, mit lebendigen Städten und Pubs, in denen abends Livemusik spielt. Ob Sie mit dem Auto die Westküste entlangfahren, eine Städtereise nach Dublin machen, wandern, golfen oder eine Sprachreise planen: Auf dieser Seite finden Sie alles Wichtige zu Einreise, Anreise, Verkehrsmitteln, Unterkünften und Kosten sowie einen Überblick über alle Reisearten, die wir auf Irland.com ausführlich vorstellen. Lohnende Ziele für die Route sammelt unsere Übersicht der Sehenswürdigkeiten in Irland.

Einreise RepublikPersonalausweis oder Reisepass (auch vorläufig), Kinderreisepass; Irland gehört nicht zum Schengen-Raum, daher Passkontrolle
Einreise NordirlandReisepass und elektronische Einreisegenehmigung (ETA) des Vereinigten Königreichs
WährungEuro in der Republik, Pfund Sterling in Nordirland
AnreiseDirektflüge nach Dublin, Cork, Shannon, Knock und Belfast; Fähren ab Frankreich oder über Großbritannien
VerkehrLinksverkehr; deutscher Führerschein wird anerkannt
ZeitzoneWesteuropäische Zeit, eine Stunde früher als in Deutschland
Steckdosendreipolige Stecker (Typ G), Adapter nötig

Welche Dokumente braucht man für Irland und Nordirland?

Für die Republik Irland genügt deutschen Staatsangehörigen ein gültiger Personalausweis oder Reisepass; auch vorläufige Dokumente und der Kinderreisepass werden anerkannt. Weil Irland nicht zum Schengen-Raum gehört, wird der Ausweis bei der Ankunft am Flughafen oder Fährhafen kontrolliert.

Nach Angaben des Auswärtigen Amts müssen die Dokumente bei Ein- und Ausreise gültig sein. Wichtig: Ausweise, die einmal als verloren oder gestohlen gemeldet und später wiedergefunden wurden, können von der irischen Grenzpolizei eingezogen werden, weil die Fahndungsausschreibung nicht automatisch gelöscht wird. Die aktuellen Hinweise finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts zu Irland.

Nordirland gehört zum Vereinigten Königreich. Dorthin können Deutsche nicht mit dem Personalausweis reisen, sondern brauchen einen Reisepass. Seit dem 2. April 2025 ist außerdem eine elektronische Einreisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) erforderlich, die Sie online oder per App bei der britischen Regierung beantragen; sie kostet derzeit 20 Pfund (Stand 2026). Das gilt auch, wenn Sie über die offene Landgrenze von der Republik nach Nordirland fahren, wo es keine Kontrollen gibt. Ausnahmen bestehen unter anderem für Personen mit Wohnsitz in Irland. Wer mit dem Auto über Großbritannien anreist, braucht Pass und ETA ebenfalls bereits für die Durchfahrt.

Für die Gesundheitsversorgung gilt in der Republik die Europäische Krankenversicherungskarte; eine private Auslandsreisekrankenversicherung ist trotzdem sinnvoll. Der Notruf ist in beiden Teilen der Insel unter 112 und 999 erreichbar.

Wie reist man am besten nach Irland an?

Die schnellste Anreise ist der Direktflug nach Dublin, der von vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten wird und rund zwei Stunden dauert. Wer sein eigenes Auto mitnehmen möchte, reist mit der Fähre.

Neben Dublin werden auch Cork, Shannon bei Limerick, Knock im Westen, Kerry sowie Belfast angeflogen, teils nur saisonal oder mit Umstieg. Für eine Rundreise lohnt sich ein Gabelflug, etwa hin nach Dublin und zurück ab Shannon. Welche Verbindungen es gibt und was bei Verspätungen gilt, lesen Sie auf unseren Seiten zu Flügen nach Irland und zu den Fluggastrechten.

Mit dem Auto gibt es zwei Wege: direkt ab Frankreich, etwa von Cherbourg oder Roscoff nach Rosslare, Dublin oder Cork, oder über die Landbrücke Großbritannien mit einer kurzen Überfahrt von Wales nach Dublin oder Rosslare beziehungsweise von Schottland nach Belfast. Die Direktfähren sind über Nacht unterwegs, sparen aber die Fahrt durch England. Eine Übersicht der Routen finden Sie auf unserer Seite zu den Fähren nach Irland.

Wie kommt man in Irland am besten voran?

Für die Küsten, Halbinseln und Dörfer ist das Auto am praktischsten; zwischen den großen Städten kommen Sie auch gut mit Bahn und Fernbus voran. Viele Reisende kombinieren beides: erst einige Tage Dublin ohne Auto, dann mit dem Mietwagen in den Westen.

In Irland und Nordirland herrscht Linksverkehr, das Lenkrad sitzt rechts, und Mietwagen haben oft ein Schaltgetriebe. Ihr deutscher Führerschein wird anerkannt. In der Republik sind Entfernungen und Tempolimits in Kilometern angegeben, in Nordirland in Meilen. Einige Autobahnen sind mautpflichtig; auf der Dubliner Ringautobahn M50 gibt es keine Schranken, die Gebühr zahlen Sie online bis zum folgenden Abend. Landstraßen sind oft schmal und kurvig, rechnen Sie daher mit niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten als zu Hause. Was beim Mieten zu beachten ist, erklärt unsere Seite zum Mietwagen in Irland.

Die Bahn Iarnród Éireann (Irish Rail) verbindet Dublin mit Cork, Galway, Limerick, Waterford, Kilkenny, Killarney und Tralee, Westport, Sligo und Rosslare; mit dem Enterprise geht es in rund zwei Stunden nach Belfast. In Nordirland betreibt Translink Züge und Busse. Fernbusse von Bus Éireann und privaten Anbietern fahren auch dorthin, wo keine Schienen liegen. Auf dem Land verkehren Busse allerdings selten, und abends sowie sonntags ist das Angebot dünn.

Tipp: Erst Stadt, dann Mietwagen. Holen Sie den Mietwagen erst ab, wenn Sie Dublin verlassen. In der Stadt ist Parken teuer und knapp, und Sie sparen einige Miettage.

Welche Unterkünfte gibt es in Irland?

Die Auswahl reicht vom einfachen Hostel über das typisch irische Bed and Breakfast bis zum Schlosshotel. Abseits der Städte prägen familiengeführte Gästehäuser das Angebot, und viele Gastgeber geben gern Tipps für die Umgebung.

Bed and Breakfasts mit dem großen irischen Frühstück sind ideal für Rundreisen, weil Sie jede Nacht woanders schlafen können. Familien und Gruppen mieten gern ein Ferienhaus, Naturfreunde kommen auf Campingplätzen unter. Eine Besonderheit ist der Urlaub auf dem Hausboot: Auf dem Shannon und dem Erne steuern Sie einen Kabinenkreuzer nach einer Einweisung selbst. Wer sich etwas gönnen möchte, übernachtet in einem der vielen zu Hotels umgebauten Schlösser und Herrenhäuser.

Im Juli und August, rund um den St. Patrick’s Day und bei großen Festivals sollten Sie früh buchen, besonders in Dublin, Galway, Killarney und Dingle. Alle Unterkunftsarten mit Vor- und Nachteilen stellt unsere Übersicht zu den Unterkünften in Irland vor, mit eigenen Seiten zu Bed and Breakfast, Campingplätzen, Ferienhäusern, Hausbooten sowie Schlössern und Herrenhäusern.

Welche Reisearten lohnen sich in Irland?

Irland eignet sich für fast jede Art von Urlaub, vom Pauschalangebot bis zum Arbeitsaufenthalt. Diese Seiten stellen wir Ihnen ausführlich vor:

  • Rundreisen: Mit Bus, Mietwagen oder als Kombination mit Schottland die Insel in einer bis zwei Wochen kennenlernen, ideal für den ersten Besuch.
  • Pauschalreisen: Flug und Hotel aus einer Hand, praktisch für Städtereisen und kurze Aufenthalte.
  • Städtereisen: Dublin, Belfast, Cork, Galway, Kilkenny und weitere Städte im Vergleich, mit Tipps für ein langes Wochenende.
  • Wanderreisen: Fernwanderwege wie der Kerry Way und der Wicklow Way, Küstenpfade und Bergtouren.
  • Sporturlaub: Von Radfahren bis Reiten, mit eigenen Seiten zum Angeln in Seen, Flüssen und Meer und zum Golf auf berühmten Links-Plätzen.
  • Surfurlaub: Atlantikwellen in Sligo, Donegal, Clare und Kerry mit Surfschulen für Einsteiger.
  • Sprachreisen: Englisch lernen in Dublin, Cork oder Galway, für Schüler wie Erwachsene.
  • Work and Travel: Als EU-Bürger dürfen Sie in Irland ohne Visum arbeiten und so Reisen und Jobben verbinden.
  • Au-pair: Ein Jahr in einer irischen Gastfamilie, um Sprache und Alltag kennenzulernen.
  • Unterkünfte: Bed and Breakfast, Ferienhaus, Camping, Hausboot oder Schlosshotel im Überblick.
  • Mietwagen: Buchung, Versicherung und Linksverkehr verständlich erklärt.
  • Flüge: Flughäfen, Airlines und Verbindungen nach Irland, dazu Ihre Rechte bei Verspätung.
  • Fähren: Routen ab Frankreich und über Großbritannien für die Anreise mit dem eigenen Auto.

Was kostet ein Irland-Urlaub und wie bezahlt man?

Irland zählt zu den teureren Reiseländern der EU. Ins Gewicht fallen vor allem Übernachtungen, Restaurantbesuche und Mietwagen in der Hauptsaison; günstiger reisen Sie in der Nebensaison und abseits von Dublin.

In der Republik zahlen Sie in Euro, in Nordirland in Pfund Sterling. Karten- und kontaktlose Zahlung ist fast überall möglich, und laut Auswärtigem Amt wird Barzahlung in Geschäften und Restaurants seltener. Große Scheine wie 100-Euro-Noten werden manchmal nicht angenommen. Im Restaurant ist ein Trinkgeld von etwa zehn Prozent üblich, im Pub bestellen und bezahlen Sie an der Theke ohne Trinkgeld.

Sparen lässt sich mit Selbstversorgung im Ferienhaus, mit Picknicks statt Restaurant am Mittag und mit kostenlosen Sehenswürdigkeiten: Die staatlichen Museen in Dublin verlangen keinen Eintritt, viele Nationalparks, Strände und Wanderwege sind frei zugänglich. Für mehrere staatliche Denkmäler lohnt sich der Heritage Card genannte Jahrespass der Denkmalbehörde OPW.

Wann ist die beste Reisezeit für Irland?

Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, wenn die Tage lang sind und alle Sehenswürdigkeiten geöffnet haben. Mai, Juni und September sind oft die angenehmsten Monate, weil es dann ruhiger ist als in den Sommerferien.

Das Klima ist mild und vom Atlantik geprägt: Die Winter sind kühl, windig und selten frostig, die Sommer mild statt heiß. Nach Angaben des irischen Wetterdienstes Met Éireann fällt von Februar bis Juni am wenigsten Regen. Regen gehört trotzdem zu jeder Jahreszeit dazu, oft wechseln sich Schauer und Sonne innerhalb einer Stunde ab. Packen Sie deshalb Regenjacke und feste Schuhe ein. Mehr zu Temperaturen und Niederschlag lesen Sie auf unserer Seite zum Klima in Irland.

Tipp: Im Zwiebellook reisen. An der Küste kann es auch im Juli windig und kühl sein, während es im Landesinneren angenehm warm ist. Mehrere dünne Schichten sind praktischer als ein dicker Pullover.
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Häufige Fragen zur Irland-Reise

Kann ich mit dem Personalausweis nach Irland reisen?

Ja, in die Republik Irland reisen Deutsche mit gültigem Personalausweis oder Reisepass. Für Nordirland und die Durchreise durch Großbritannien brauchen Sie dagegen einen Reisepass und eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA).

Gehört Irland zum Schengen-Raum?

Nein. Irland ist Mitglied der EU, aber nicht Teil des Schengen-Raums. Deshalb werden Ausweise bei der Einreise per Flugzeug oder Fähre kontrolliert.

Brauche ich in Irland einen Mietwagen?

Für Städtereisen nicht, für die Westküste, die Halbinseln und abgelegene Sehenswürdigkeiten sehr empfehlenswert. Bahn und Fernbusse verbinden zwar die Städte, auf dem Land fahren Busse aber selten.

Welche Währung gilt in Irland?

In der Republik Irland zahlen Sie mit Euro, in Nordirland mit Pfund Sterling. Kartenzahlung ist auf beiden Seiten der Grenze weit verbreitet.

Wie lange dauert der Flug nach Irland?

Von Deutschland nach Dublin fliegen Sie je nach Abflughafen rund zwei Stunden. Die Direktfähren ab Frankreich sind dagegen deutlich länger unterwegs und fahren meist über Nacht.

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Mit Einreise, Anreise und Unterkunft geklärt, geht es an die schönste Frage: Wohin genau? Unsere Rundreisen zeigen bewährte Routen durch die Insel.

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Passend dazu: alle Counties in Irland mit Kurzporträts, das Essen und Trinken in Irland und unser Reisewörterbuch für die ersten Worte auf Irisch.

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