Mit dem Wohnmobil durch Irland

Autor: Harald von Thierse - Veröffentlicht am 26. Oktober 2018

Beindruckende Küsten und Landschaften, historische Stätten und gastfreundliche Menschen – Irland ist ein faszinierendes Urlaubsland. Die perfekte Art, um die grüne Insel auf einer Rundreise zu erleben, ist eine Rundreise mit dem Wohnmobil.

Irland – ideal für Urlaub mit dem Wohnmobil

Einen praktischen Vorteil gegenüber dem klassischen Campen im Zelt spielt das Wohnmobil gerade in Irland aus: Auf- und Abbau der Unterkunft fallen weg, was das Reisen in dem niederschlagsreichen Klima der Insel deutlich komfortabler macht. Das Wetter soll aber kein Argument gegen einen Urlaub in Irland sein: Der Regen ist in der Regel schnell wieder vorbei, und das vom Golfstrom geprägte Klima sorgt für ganzjährig milde Temperaturen.

Irland ist wie gemacht für Touren mit dem Wohnmobil. Wer Irland mit dem eigenen Wohnmobil erkunden will, setzt von Großbritannien oder Frankreich (Roscoff oder Cherbourg) mit der Fähre über. Miet-Wohnmobile gibt’s bei Anbietern wie CU Camper. Für Touren bieten sich insbesondere die berühmten Küstenstraßen an:

  • Der Wild Atlantic Way führt über 2.500 Kilometer von der Halbinsel Inishowen im Norden entlang der Westküste bis nach Westcork im Süden.
  • Ring Of Kerry ist eine rund 180 Kilometer lange Küstenstrecke in der Grafschaft Kerry. Sie darf auf Grund teilweise enger Straßen von Bussen nur gegen den Uhrzeigersinn befahren werden, was auch für Wohnmobile ratsam ist. Der Ring Of Kerry ist eine der großen Touristenattraktionen Irlands und daher in den Sommermonaten stark frequentiert.
  • Die Causeway Coastal Route ist eindrucksvolle Panoramastraße, die über rund 240 Kilometer entlang der Küste Nordirlands vom Belfast Lough zum Lough Foyle führt.

Darüber hinaus locken vor allem im Inneren der Insel Burgen und Schlösser aus den unterschiedlichsten Epochen, keltische Gräber und Kultstätten. Das macht Irland zur beliebten Kulisse für Dreharbeiten. Dazu zählen Hollywood-Klassiker wie „Braveheart“ (Grafschaften Meath, Wicklow, Dublin und Kildare) und „Ryans Tocher“ (Grafschaften Kerry und Clare), aber auch neuere Blockbuster wie „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (Grafschaft Kerry). Serienfans werden in Nordirland (Grafschafen Down und Antrim) viele Schauplätze von „Game of Thrones“ wiedererkennen.

Mit dem Wohnmobil in Irland unterwegs

Keine Angst vor dem Linksverkehr: Man gewöhnt sich sehr schnell daran. Nur beim Abbiegen und in Kreisverkehren ist besondere Aufmerksamkeit geboten, da hier Fahrer vom europäischen Festland gern in alte Gewohnheiten verfallen und sich plötzlich auf der falschen Straßenseite wiederfinden.
Es gibt ein gut ausgebautes Netz von Autobahnen und Nationalstraßen in Irland, doch gerade abgelegene Straßen können für Wohnmobile sehr eng werden. Einschränkungen der maximal erlaubten Breite, Höhe und des Gewichts eines Fahrzeugs sind in der Regel aber ausgeschildert. Einige Pässe wie der Cannor Pass sind für Wohnmobile gesperrt. Grundsätzlich sollte man vorausschauend fahren und Ausweichbuchten nutzen. Ähnlich dem Ring of Kerry gilt auf der Ringstraße von Dingle eine Vorschrift für Busse (in diesem Fall sollen sie mit dem Uhrzeigersinn fahren), die gerade größere Wohnmobile befolgen sollten.
In Irland und Nordirland gibt es rund 140 Campingplätze, gerade in den Sommermonaten ist eine Reservierung empfohlen. Wildes Campen ist nicht erlaubt, auch auf Parkplätzen nicht. Mit Erlaubnis des Eigentümers darf man sein Wohnmobil aber auf Privatgrundstücke stellen.

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