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Unterkünfte

Am besten übernachten Sie in Dublin zentral zwischen Temple Bar, Trinity College und dem Georgian Quarter, denn von dort erreichen Sie die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß. Ruhiger und oft günstiger wohnen Sie in Smithfield, Stoneybatter, den Docklands oder Ballsbridge; wer Meerblick sucht, wählt Howth oder Dún Laoghaire an der DART-Linie.

Dublin ist das meistbesuchte Reiseziel Irlands, und das merken Sie bei der Zimmersuche: Das Angebot reicht vom Schlafsaal im Hostel über das familiengeführte Bed and Breakfast bis zum Fünf-Sterne-Haus am Fluss, doch gute Zimmer in zentraler Lage sind an vielen Wochenenden früh vergeben. Die Stadt ist kompakt, die Innenstadt beiderseits der Liffey lässt sich gut zu Fuß erkunden. Entscheidend ist daher weniger der genaue Stadtteil als die Frage, ob Sie Nachtleben, Ruhe, Nähe zu einem Konzertort oder Meerblick suchen. Einen Überblick über Sehenswürdigkeiten, Essen und Ausflüge finden Sie auf unserer Seite zu Dublin; hier geht es um die Frage, wo und wie Sie in der Hauptstadt am besten wohnen.

Zentrale LagenTemple Bar, Trinity College, Grafton Street und Georgian Quarter (südlich der Liffey), O’Connell Street und Smithfield (nördlich)
Ruhigere ViertelBallsbridge, Stoneybatter, Docklands; an der Küste Howth und Dún Laoghaire
UnterkunftsartenHotels, Guesthouses, Bed and Breakfast, Hostels, Apartments und Ferienwohnungen
QualitätsprüfungHotels, Guesthouses und Hostels müssen bei Fáilte Ireland registriert sein; B&Bs können sich freiwillig prüfen lassen
PreistreiberWochenenden, Sommerferien, St. Patrick’s Day, Konzerte und Länderspiele
Vom Flughafenca. 30 Minuten mit dem Bus, ca. 20 Minuten mit dem Taxi ins Zentrum

In welchem Viertel übernachtet man in Dublin am besten?

Für einen ersten Besuch ist die Innenstadt südlich der Liffey die sicherste Wahl: Zwischen Temple Bar, Trinity College, Grafton Street und St. Stephen’s Green liegen Sie mitten im Geschehen und brauchen kaum öffentliche Verkehrsmittel. Wer es ruhiger mag, findet in den Vierteln am Rand des Zentrums oft mehr Zimmer für das gleiche Geld.

Die Liffey teilt Dublin in Northside und Southside. Lange galt die Südseite als die feinere, die Nordseite als die einfachere Hälfte der Stadt. Diese Einteilung stimmt heute nur noch bedingt: Rund um Smithfield und Stoneybatter sind auf der Nordseite beliebte Wohnviertel mit Cafés und Restaurants entstanden, während die Docklands beiderseits des Flusses von Bürotürmen, Konferenzhotels und Konzerthallen geprägt sind. Zur Orientierung helfen die Postbezirke: Dublin 1 und 2 umfassen den Kern nördlich und südlich des Flusses, Dublin 4 steht für Ballsbridge und die Botschaftsgegend, Dublin 7 für Smithfield und Stoneybatter.

Fragen Sie sich vor der Buchung, was Ihnen wichtig ist. Wer abends in Pubs mit Livemusik möchte und spät heimkommt, ist mit einer zentralen Lage gut bedient und spart Taxikosten. Wer früh schlafen will, mit Kindern reist oder ein Konzert besucht, wählt gezielt ein ruhigeres Viertel oder eines in der Nähe des Veranstaltungsortes. Luas, DART und Busse verbinden die Außenbezirke zuverlässig mit dem Zentrum; Linien, Tickets und Leap Card erklären wir auf der Seite zum Nahverkehr in Dublin.

Lohnt sich ein Hotel in Temple Bar?

Für Nachtschwärmer ja, für Ruhesuchende eher nicht. Temple Bar am Südufer der Liffey ist das bekannteste Ausgehviertel der Stadt, mit Kopfsteinpflaster, Pubs, Restaurants, Galerien und Kulturhäusern, aber auch mit Lärm bis tief in die Nacht.

Die Lage ist kaum zu schlagen: Trinity College, Dublin Castle, Christ Church Cathedral und die Grafton Street liegen wenige Gehminuten entfernt. Das Viertel ist zugleich Dublins Kulturquartier mit dem Irish Film Institute, dem Project Arts Centre und mehreren Galerien. Der Nachteil ist bekannt: Lärm und Gedränge in den Nächten von Donnerstag bis Sonntag beschäftigen Anwohner und Behörden seit Jahren. Fragen Sie bei der Buchung nach einem Zimmer zum Innenhof oder in einem oberen Stockwerk, oder weichen Sie auf eine Unterkunft wenige Straßen weiter aus, etwa südlich der Dame Street oder Richtung St. Stephen’s Green. Dann haben Sie die Pubs in Laufweite und trotzdem Ruhe zum Schlafen. Mehr über das Viertel selbst lesen Sie auf unserer Seite zu Temple Bar.

Tipp: Zimmerlage erfragen. Viele Häuser in Temple Bar und an den Quays haben sowohl Zimmer zur Straße als auch zum Hof. Ein kurzer Hinweis bei der Buchung kostet nichts und entscheidet oft über eine ruhige Nacht.

Wie wohnt man im Georgian Quarter, in Ballsbridge und in den Docklands?

Elegant, ruhig und gut angebunden: Das Georgian Quarter um Merrion Square, Fitzwilliam Square und St. Stephen’s Green ist das klassische Hotelviertel der Südostseite, Ballsbridge die grüne Botschaftsgegend weiter draußen, die Docklands das moderne Geschäftsviertel am Fluss.

Im Georgian Quarter wohnen Sie zwischen Backsteinhäusern mit farbigen Türen, Parks und Museen. Die National Gallery, das Naturkundemuseum und das Parlamentsgebäude Leinster House liegen nebenan, die Grafton Street erreichen Sie in wenigen Minuten. Viele Townhouses aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind heute Boutique-Hotels oder Guesthouses mit wenigen Zimmern.

Ballsbridge im Postbezirk Dublin 4 liegt südöstlich des Zentrums an der Dodder. Hier stehen zahlreiche Botschaften, viktorianische und edwardianische Häuser, der Herbert Park sowie das Gelände der Royal Dublin Society (RDS) und das Aviva Stadium, in dem Irlands Rugby- und Fußballnationalteams spielen. Mit der DART ab Lansdowne Road oder Sandymount sind Sie in wenigen Minuten in der Stadtmitte. An Spieltagen und bei Messen im RDS steigen die Preise hier allerdings deutlich.

Die Docklands ziehen sich beiderseits der Liffey vom Custom House flussabwärts bis zum 3Arena. Um den Grand Canal Dock, wegen der Europazentralen großer Technologiekonzerne auch Silicon Docks genannt, sind moderne Hotels, Apartmenthäuser und Restaurants entstanden. In der Nähe liegen das Convention Centre Dublin, das Bord Gáis Energy Theatre und das 3Arena, eine der größten Konzerthallen des Landes. Die Luas-Linie Red Line verbindet die Docklands mit O’Connell Street, Smithfield und dem Bahnhof Heuston. Unter der Woche wohnen hier viele Geschäftsreisende, am Wochenende sind die Zimmer manchmal günstiger als in der Altstadt.

Was bieten Smithfield, Stoneybatter und die Nordseite um die O’Connell Street?

Die Nordseite ist die preisbewusste Alternative mit kurzen Wegen: Rund um die O’Connell Street liegen Busbahnhof, Connolly Station und viele Mittelklassehotels, in Smithfield und Stoneybatter wohnen Sie zwischen Märkten, Pubs und kleinen Restaurants.

Die O’Connell Street ist Dublins Prachtstraße mit dem General Post Office und dem Spire. Hier und in den Straßen dahinter, etwa an der Gardiner Street und um die Parnell Street, gibt es traditionell viele Guesthouses, einfache Hotels und Hostels. Für Reisende mit Bus oder Zug ist die Lage praktisch, denn Busáras und Connolly Station liegen nur wenige Gehminuten entfernt. Wie überall in Großstädten gilt: Abends nimmt man besser die belebten Hauptstraßen. Shoppingfans finden an der Henry Street und Mary Street die großen Kaufhäuser direkt vor der Tür. Nordöstlich, in Drumcondra, liegt außerdem Croke Park, das große Stadion des Gaelic Football und Hurling, in dem auch Stadionkonzerte stattfinden.

Smithfield mit seinem weiten, gepflasterten Platz liegt westlich davon nahe der Old Jameson Distillery in der Bow Street. Die Luas hält direkt am Platz und bringt Sie in wenigen Minuten ins Zentrum. Das angrenzende Stoneybatter hat sich vom Arbeiterviertel zu einem der beliebtesten Wohnquartiere Dublins entwickelt; das Magazin Time Out zählte es 2019 zu den angesagtesten Vierteln der Welt. Von hier ist der Phoenix Park, einer der größten Stadtparks Europas, nicht weit. Unterkünfte gibt es in Stoneybatter selbst nur wenige, im Umfeld von Smithfield aber mehrere Hotels und Apartmenthäuser.

Sind Howth und Dún Laoghaire eine Alternative zur Innenstadt?

Ja, wenn Sie Meer, Ruhe und Spaziergänge der Großstadt vorziehen. Beide Orte liegen an der DART, der Küstenbahn der Bucht von Dublin, und sind ohne Auto gut mit dem Zentrum verbunden.

Howth auf einer Halbinsel nördlich der Bucht ist ein Fischerort mit Hafen, Fischrestaurants und dem Klippenweg rund um Howth Head. Vom Hafen aus sehen Sie die Vogelinsel Ireland’s Eye, Ausflugsboote fahren in der Saison hinüber; mehr dazu auf unserer Seite zu Howth Harbour und Ireland’s Eye. Dún Laoghaire im Süden ist eine viktorianische Hafenstadt mit langen Granitmolen, auf denen Einheimische am Wochenende spazieren gehen, und einem Badeplatz am Forty Foot im benachbarten Sandycove. Unterkünfte gibt es an beiden Orten weniger als in der Stadt, dafür häufiger als Bed and Breakfast oder Guesthouse mit persönlicher Note.

Rechnen Sie für den Weg ins Zentrum mit DART und Fußweg eher mit einer halben bis dreiviertel Stunde. Abends fahren die Züge seltener, nach der letzten Verbindung bleibt nur das Taxi. Wer in Dublin vor allem Pubs und Nachtleben erleben möchte, wohnt deshalb besser zentral.

Hotel, B&B, Hostel oder Apartment: Welche Unterkunft passt?

Hotels bieten den meisten Komfort und die größte Auswahl, Bed and Breakfasts den persönlichsten Kontakt, Hostels die niedrigsten Preise und Apartments den meisten Platz. In Dublin sind alle vier Formen reichlich vertreten.

Hotels und Guesthouses: Die Bandbreite reicht von Häusern internationaler Ketten an den Quays über Boutique-Hotels in georgianischen Stadthäusern bis zu traditionsreichen Grandhotels am St. Stephen’s Green. Ein Guesthouse ist kleiner als ein Hotel, meist familiengeführt und oft in einem umgebauten Stadthaus untergebracht. Beide Bezeichnungen sind in Irland geschützt: Wer sich Hotel oder Guesthouse nennt, muss bei der Tourismusbehörde Fáilte Ireland registriert sein. Achten Sie bei der Wahl des Hotels auch auf die Lage: In der Nähe der Einkaufsstraßen Henry Street und Mary Street wohnen Sie anders als mit Blick auf die Liffey oder an einem Park.

Bed and Breakfast: Ein klassisches B&B ist ein Privathaus, in dem die Gastgeber selbst wohnen und einige Zimmer vermieten. Unterschieden werden meist Single Room, Double Room mit einem großen Bett, Twin Room mit zwei Einzelbetten und Family Room. Oft haben die Gastgeber tagsüber einen anderen Beruf, es gibt kein Personal und keine Rezeption rund um die Uhr. Gerade das macht den Reiz aus: Beim Frühstück kommen Sie leicht mit den Gastgebern ins Gespräch und erhalten Tipps, die in keinem Reiseführer stehen. Das Frühstück fällt meist üppiger und landestypischer aus als im Hotel, mit Eiern, Bacon, Würstchen, Black und White Pudding, Toast und Tee; mehr dazu auf unserer Seite zum irischen Frühstück. B&Bs liegen häufig in den Wohnvierteln etwas außerhalb des Kerns, etwa in Drumcondra, Ranelagh, Rathmines oder an der Küste.

Hostels: Für Alleinreisende, Studierende und alle mit kleinem Budget sind Hostels die günstigste Wahl. Neben Schlafsälen bieten viele Häuser auch Doppel- und Familienzimmer. Eine Auswahl mit Lagen und Tipps finden Sie auf unserer Seite zu den Hostels in Dublin.

Apartments und Ferienwohnungen: Für Familien und längere Aufenthalte lohnt ein Apartmenthotel oder eine Ferienwohnung mit Küche. Prüfen Sie bei privaten Angeboten über Buchungsplattformen genau, wer vermietet und was im Preis enthalten ist. Irland bereitet derzeit ein landesweites Register für Kurzzeitvermietungen vor, das Fáilte Ireland nach Verabschiedung des Gesetzes führen soll; ein Starttermin stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Tipp: Auf geprüfte Häuser achten. Die offizielle Tourismusseite Visit Dublin listet Unterkünfte, die Fáilte Ireland geprüft hat. Das ist ein guter Gegencheck zu Angeboten aus Buchungsportalen.

Wie teuer ist eine Übernachtung in Dublin und wann sollte man buchen?

Dublin gehört zu den teureren Städten Europas für Übernachtungen, und die Preise schwanken stark: Ein Zimmer kann an einem ruhigen Dienstag im Februar ein Bruchteil dessen kosten, was dasselbe Haus an einem Konzertwochenende verlangt. Feste Richtwerte nennen wir deshalb bewusst nicht.

Die Preise richten sich in Dublin konsequent nach der Nachfrage. Teuer wird es an Wochenenden, in den Sommermonaten, rund um St. Patrick’s Day am 17. März, an Weihnachten und Silvester sowie immer dann, wenn in Croke Park, im Aviva Stadium oder im 3Arena ein großes Konzert oder Länderspiel ansteht. Auch große Messen im RDS und Kongresse im Convention Centre füllen die Hotels. Prüfen Sie vor der Buchung den Veranstaltungskalender: Schon eine Verschiebung um wenige Tage kann viel Geld sparen.

Als Faustregel gilt: Je früher Sie buchen, desto größer die Auswahl in zentraler Lage. Für die Hauptsaison von Mai bis September und für Wochenenden empfiehlt sich eine Reservierung mehrere Monate im Voraus, ebenso für Bed and Breakfasts mit wenigen Zimmern. Achten Sie auf die Stornobedingungen; nicht erstattbare Tarife sind günstiger, aber unflexibel. Vergleichen Sie Endpreise, denn manche Angebote enthalten das Frühstück, andere nicht. In einigen Häusern ist ein beim Einchecken oder am Vorabend gebuchtes Frühstück günstiger als eines, das Sie erst am Morgen dazubuchen.

Sparen lässt sich auch mit der Lage: Ein Hotel an der Luas- oder DART-Linie außerhalb des Kerns kostet oft spürbar weniger und ist trotzdem in einer Viertelstunde mit der Innenstadt verbunden. Wer früh am Morgen abfliegt, findet am Flughafen eigene Hotels; Hinweise zu Bussen, Taxis und Terminals stehen auf unserer Seite zu den Flügen nach Dublin.

Tipp: Adapter und Englisch einpacken. Irland nutzt dreipolige Stecker vom Typ G, ein Reiseadapter gehört ins Gepäck. An der Rezeption wird fast überall Englisch gesprochen, Deutsch nur selten.
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Häufige Fragen zu Unterkünften in Dublin

Ist es in Dublin sinnvoll, nördlich der Liffey zu übernachten?

Ja, die Nordseite um O’Connell Street, Smithfield und Stoneybatter ist oft günstiger und trotzdem zentral. Busbahnhof, Connolly Station und die Luas liegen nah. Nachts sollten Sie wie in jeder Großstadt belebte Straßen nutzen.

Wie viele Nächte braucht man für Dublin?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen drei Nächte. Mit Ausflügen nach Howth, Malahide oder in die Wicklow Mountains sind vier bis fünf Nächte sinnvoll. Wer länger bleibt, wohnt in einem Apartment meist günstiger.

Ist Frühstück im Zimmerpreis enthalten?

In Bed and Breakfasts fast immer, in Hotels nur bei bestimmten Tarifen. Vergleichen Sie deshalb die Endpreise. Viele Hotels bieten ein Frühstücksbuffet mit warmen irischen Gerichten, aber selten die in Deutschland üblichen Käse- und Wurstplatten.

Wann sind Hotels in Dublin am günstigsten?

In der Regel unter der Woche zwischen November und März, außerhalb von Feiertagen, Länderspielen und großen Konzerten. Teuer sind Wochenenden, die Sommermonate und die Tage rund um St. Patrick’s Day.

Lohnt sich ein Hotel am Flughafen?

Nur bei sehr frühen Abflügen oder späten Ankünften. Für den Stadtbesuch sparen Sie mit einer zentralen Unterkunft Zeit und Fahrtkosten, denn Busse brauchen ca. eine halbe Stunde in die Innenstadt.

Günstig schlafen in der Hauptstadt

Wer mit kleinem Budget reist, findet in Dublin zahlreiche Hostels mit Schlafsälen und Privatzimmern in zentraler Lage.

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Passend dazu: Alle Unterkunftsarten für Ihre Rundreise stellen wir unter Unterkünfte in Irland vor, das klassische Gastgeberhaus auf dem Land unter Bed and Breakfast in Irland, und wie Sie sich in der Stadt bewegen, erklärt unsere Seite zum Nahverkehr in Dublin.

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