Burgen, Schlösser & Ruinen
Baile Átha Cliath lautet der irische Name für die geschichtsträchtige Hauptstadt von Irland. Dublin ist Geschichte, die Stadt ist Faszination pur, die Großstadt an der Ostküste von Irland ist eines der beliebtesten Reiseziele auf der grünen Insel.
Die schönsten Schlösser und Ruinen in Dublin
Geschichte atmen und Kultur spüren
Wer Dublin besucht, der sollte einige Sehenswürdigkeiten unbedingt besuchen, wer sich für Schlösser und Ruinen interessiert, wird hier mit Sicherheit fündig. Geschichte atmen und Kultur erleben, faszinierende Bauwerke besuchen. Das Howth Castle und Howth Museum oberhalb der Bucht ist eine der ersten Anlaufstellen für Touristen. Die noch aus dem 14. Jahrhundert stammende verwilderte Außenanlage erinnert eher an einen verwunschenen Märchengarten und versprüht ein unglaubliches Flair. In den Stallungen befindet sich das Transport Museum von Howth, auch hier sollte man eine Weile verbleiben und die alten Schätze genießen. Und der Blick runter auf die Dublin Bay, den gibt es noch gratis dazu.
Geschichte und Tradition
Ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert ist das Schloss Malahide, ein Märchenschloss das man so nicht erwartet hätte. Eine Besichtigung und Führung ist empfehlenswert. Burgen, Schlösser und Ruinen haben in Irland eine lange Tradition und sind ein wichtiger Bestandteil der Geschichte des Landes. Keltische Tradition und noch Einflüsse der Wikinger gehören zu den Hauptmerkmalen. Natürlich sind auch noch Elemente der englischen Baukunst überliefert. Im Hochmittelalter zwischen dem 11.ten und 13.ten Jahrhundert entstanden viele Burgen und Denkmäler dessen Ruinen heute noch einige Geheimnisse bergen. Atemberaubende Eindrücke bieten auch noch eine Vielzahl von Klöstern, die fast alle um 1100 bis 1200 erbaut wurden. Hier wird die Geschichte noch gelebt und viele sind streckenweise noch in Benutzung, Führungen können vereinbart werden. Tradition erleben, die Sehenswürdigkeiten rund um die irische Hauptstadt begeistern und schaffen unvergessliche Momente. Zwei der bekanntesten Anlagen stellen wir ausführlich vor: das Dublin Castle mitten in der Altstadt und das Malahide Castle nördlich der Stadt.
Lohnt sich ein Besuch im Rathfarnham Castle?
Ja, vor allem wenn Sie sich für die Verbindung von Festungsbau und georgianischer Wohnkultur interessieren. Rathfarnham Castle im gleichnamigen Vorort im Süden Dublins (Dublin 14) liegt abseits der üblichen Touristenwege, gehört dem Staat und wird vom Office of Public Works (OPW) betreut. Von außen wirkt der gedrungene Bau eher streng, innen erwarten Sie prächtige Räume aus dem 18. Jahrhundert.
Errichtet wurde das befestigte Herrenhaus um 1583 für Adam Loftus, der unter Elisabeth I. Erzbischof von Dublin und Lordkanzler von Irland war. Vier vorspringende Ecktürme und rund 1,5 Meter dicke Mauern zeigen, dass die englischen Grundherren damals mit Angriffen rechnen mussten. Beim Aufstand von 1641 hielt die Burg einer Belagerung stand, in den folgenden Kriegen wechselte sie mehrfach den Besitzer, unmittelbar vor der Schlacht von Rathmines 1649 wurde sie von königstreuen Truppen eingenommen.
Im 18. Jahrhundert ließ Henry Loftus, Earl of Ely, die Festung zu einem eleganten Landsitz umbauen. Die Architekten Sir William Chambers und James „Athenian“ Stuart vergrößerten die Fenster und statteten die Räume mit Stuck und Deckenmalereien aus. Zu den Höhepunkten zählen die Long Gallery, der Ballsaal und die Decke des Gilt Room, dazu Porträts von Angelika Kauffmann, Sir Peter Lely und Hugh Douglas Hamilton. Etwas abseits steht noch der Triumphbogen „Ely’s Arch“, den die Familie als zusätzliches Eingangstor errichten ließ. Ab 1913 gehörte das Schloss den Jesuiten, die hier unter anderem einen Seismografen betrieben. Mitte der 1980er-Jahre drohte dem verkauften Bau der Abriss, nach öffentlichem Protest erwarb ihn 1987 der Staat und erklärte ihn zum Nationaldenkmal.
| Lage | Rathfarnham, Dublin 14, im Süden der Stadt |
|---|---|
| Öffnungszeiten | Mai bis September täglich 9.30–17.30 Uhr; Oktober bis April Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagsmontagen 10.30–17 Uhr; 23.–27. Dezember geschlossen (Stand 2026) |
| Eintritt | ca. 5 € für Erwachsene, ermäßigt ca. 3–4 €, Familien ca. 13 € (Stand 2026) |
| Führungen | Angeboten; Gruppen buchen vorab per Telefon oder E-Mail beim OPW |
| Vor Ort | Café, öffentlicher Schlosspark |























