Bildung & Wissen

Möchte man auf seiner Reise das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, ist eine Bildungsreise ins wunderschöne Dublin eine hervorragende Möglichkeit. Eine riesengroße Palette an Sehenswürdigkeiten gibt interessante Aufschlüsse über die Kultur und Historie der Stadt und verspricht zudem den Vorteil, dass man sein Wissen auf interessanten Sightseeing-Touren erweitern kann.

Dublins Museen und Bibliotheken

In vielen Ecken Dublins können Besucher ihrer Bildung etwas Gutes tun und ihr Wissen erweitern

Zahlreiche Schlösser und andere Bauwerke wie die St. Patrick´s Cathedral oder das Ashtown Castle Visitor Centre garantieren tiefe Einblicke in die Historie der Bauwerke Dublins sowie deren architektonische Besonderheiten. Zudem können die Gäste Dublins in zahlreichen Museen und Galerien in die Kunstgeschichte der Region eintauchen und sich an der Vielfalt der Exponate erfreuen. Beispielsweise sollte man sich unbedingt genügend Zeit für eine Entdeckungsreise ins National Museum, in die National Gallery oder National Print Museum nehmen.

Seine Bildung kann man mit einem Besuch des Nationalmuseums auf angenehme Weise fördern

Bibliothek mit viel Auswahl

Bibliothek mit viel Auswahl

Ein Bildungsausflug in die irische Hauptstadt ist ein Erlebnis, an das man sich noch viele Jahre mit Freuden erinnern wird. Die an der Ostküste befindliche Metropole lädt zu einer kunterbunten Sightseeing-Tour ein, auf der man eine Stadt kennenlernen kann, deren Facettenreichtum beinahe gar kein Ende nimmt. Durch ihr faszinierendes Zusammenspiel aus alten Gebäuden wie dem Dublin Castle aus dem 13. Jahrhundert oder der City Hall aus dem 18. Jahrhundert verspricht die Metropole eine Erlebnisreise, auf der man interessante Einblicke in verschiedene Epochen erhält. Abgerundet wird die Kultur- und Bildungsreise durch die wunderschönen irischen Gärten und idyllische Parks, die zu entspannten Spaziergängen einladen. Zudem sollte man sich nach einer Reise durch Dublins schönste Sehenswürdigkeiten bei einem Theaterbesuch oder in der Konzerthalle erholen.

Was hat das Royal College of Surgeons mit dem Osteraufstand zu tun?

Das Hauptgebäude des Royal College of Surgeons in Ireland (RCSI) am St. Stephen’s Green Nr. 123 war 1916 einer der Schauplätze des Osteraufstands: Kämpfer der Irish Citizen Army unter Michael Mallin und Constance Markievicz besetzten das College. Nach der Kapitulation wurden beide zum Tode verurteilt; Mallin wurde hingerichtet, das Urteil gegen Markievicz wegen ihres Geschlechts in Haft umgewandelt.

Gegründet wurde das College am 11. Februar 1784 per königlicher Urkunde Georgs III. als nationale Einrichtung für die Ausbildung und Zulassung von Chirurgen. Der klassizistische Bau an der Westseite des Parks entstand ab 1806 auf einem früheren Quäker-Friedhof und war im März 1810 fertig. Achten Sie auf die Figuren der Gesundheitsgöttin Hygieia, des Heilgottes Asklepios und der Athene an der Fassade. 1885 nahm das RCSI als erste medizinische Hochschule Irlands Frauen auf, 1893 wurde Emily Winifred Dickson als erste Frau Fellow des College. Heute ist das RCSI eine Universität für Medizin und Gesundheitswissenschaften mit mehreren Tausend Studierenden.

Einen regulären Besucherbetrieb mit Führungen gibt es nach unseren Recherchen nicht (Stand 2026). Die historischen Sammlungen können Interessierte nach Absprache einsehen, außerdem bietet das College auf seiner Website einen virtuellen Rundgang durch das Haus an. Die Fassade sehen Sie bei jedem Spaziergang um den St. Stephen’s Green. Mehr zum Osteraufstand erfahren Sie im General Post Office, dem Hauptquartier der Aufständischen.

Kann man die Sternwarte Dunsink besuchen?

Nur zu besonderen Terminen. Das Dunsink Observatory ist ein Forschungsstandort des Dublin Institute for Advanced Studies (DIAS) und öffnet laut eigener Auskunft ausschließlich zu Veranstaltungen wie öffentlichen Beobachtungsabenden und Vorträgen. Die Termine für die jeweilige Saison stehen im Veranstaltungskalender der Sternwarte und auf ihrer Eventbrite-Seite, über die auch neue Termine angekündigt werden.

Die Sternwarte liegt rund 8 km nordwestlich der Innenstadt nahe Ashtown und wurde 1785 aus dem Vermächtnis von Francis Andrews, dem Provost des Trinity College, errichtet. Ihr berühmtester Direktor war der Mathematiker William Rowan Hamilton (1827–1865), dem 1843 auf einem Spaziergang von der Sternwarte in die Stadt die Idee der Quaternionen kam. Daran erinnert jedes Jahr der Hamilton Walk, der an der Sternwarte beginnt. Von 1880 bis 1916 galt die Ortszeit von Dunsink als offizielle Zeit Irlands, die sogenannte Dublin Mean Time.

1936 gab das Trinity College die Sternwarte auf, 1947 übernahm sie das von Éamon de Valera gegründete DIAS. Das Herzstück ist das South Telescope, ein Linsenteleskop des Dubliner Instrumentenbauers Thomas Grubb von 1868, das heute vor allem bei den öffentlichen Beobachtungsabenden zum Einsatz kommt. 2025 wurde Dunsink gemeinsam mit Birr Castle und dem Armagh Observatory als „Irish Historic Astronomical Observatories“ auf die irische Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe gesetzt.

Tipp: Rechtzeitig anmelden. Öffentliche Abende gibt es in Dunsink nur zu ausgewählten Terminen. Wenn Ihre Reisedaten feststehen, lohnt ein Blick in den Veranstaltungskalender der Sternwarte.
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