Naschkatzen, aufgepasst: Die 5 besten Eisdielen in Irland

Sommerzeit ist Eiszeit, ganz egal, in welcher Metropole man sich befindet, Einheimische wie Urlauber zieht es in den heißen Monaten vor die Kühltheke, um sich die süße Erfrischung zu sichern. Auch auf der grünen Insel haben die Eisdielen seit einigen Wochen wieder Hochkonjunktur. Doch nicht jede Gelateria hat auch die gleiche Qualität zu bieten. Welches die fünf besten Eiscafés in Irland sind, verrät der folgende Artikel.Weiterlesen (…)

Knock: Auf den Spuren der Jungfrau Maria

Dass der Großteil der Iren streng katholischen Glaubens ist, ist hinreichend bekannt. Doch nur die wenigsten modernen Touristen wissen noch, dass Irland sogar einen eigenen Marienwallfahrtsort besitzt, der neben Lourdes und Fátima sogar als eines der wichtigsten Marienheiligtümer Europas angesehen wird und jedes Jahr ab Ende April seine Hochsaison eröffnet: Der Ort Knock in der Grafschaft Mayo lockt dann bis Oktober etwa 1,5 Millionen Pilger an – und das bei einer Einwohnerzahl von gerade mal 745 Menschen!

Blick auf die Wallfahrtskirche von Knock
In der riesigen Basilika von Knock finden bis zu 10.000 Pilger Platz.

Das Marienwunder, das sich in dem Dorf ereignet haben soll, geht auf Augenzeugenberichte vom Abend des 21. August 1879 zurück. An diesem Datum soll sich gegen zwanzig Uhr die Jungfrau Maria insgesamt 15 unterschiedlichen Personen in Begleitung ihres Mannes Josefs sowie des Evangelisten Johannes am Südgiebel der Kirche zu Knock gezeigt haben. Auf dem Altar der Johannes dem Täufer geweihten Kirche seien hinter den Heiligen ein Kreuz und ein Lamm sichtbar gewesen, die von Engeln umringt worden seien, während die Kirche und die ganze Szene in ein himmlisches Strahlen gehüllt gewesen wären. Obwohl es an jenem Abend in Strömen geregnet habe, hätten die Augenzeugen die mystische Erscheinung etwa zwei Stunden lang beobachten können, wobei unerklärlicherweise weder der Giebel noch die Stelle am Boden, über der die Erscheinung sich ereignete, nass geworden seien.

Wenngleich Knock bereits sechs Wochen nach diesen Ereignissen eine Anerkennung seitens der Katholischen Kirche erhielt, erlebte der Ort erst ab dem Jahre 1963 dank des leidenschaftlichen Einsatzes von Monsignore James Horan einen wirklichen Aufschwung. Der engagierte Geistliche gab nämlich den Bau einer neuen Basilika als Wallfahrtskirche in Auftrag, die er „Our Lady Queen of Ireland“ taufte und in der 10.000 Gläubige gleichzeitig Platz finden können. Zudem ließ er auch die nähere Umgebung der Kirche auf die Ansprüche der Pilgerschar ausrichten, indem beispielsweise Lautsprecher, über die vorab aufgezeichnete Predigten rezitiert werden, und Wasserleitungen, aus denen die Gläubigen geweihtes Wasser zapfen können, installiert wurden. Monsignore Horan ist auch der Bau des Ireland West Airport Knock zu verdanken, der am 20. Mai 1986 in Betrieb genommen wurde und der Pilgern die Reise zum irischen Wallfahrtsort erheblich vereinfacht hat.

Erster FKK-Strand Irlands eingerichtet

14 Grad – wärmer wird das Wasser im Meer nicht vor dem irischen Küstenort Dalkey südlich von Dublin. Man muss schon hart gesotten sein, um bei solchen Temperaturen zu baden. Aber es gibt eine Gruppe von Iren, die sich künftig genau an diesen Ort zu genau diesem Zweck begeben werden. Denn in Dalkey soll Hawk Cliff, Irlands erster FKK-Strand, im Juni 2018 offiziell eingeweiht werden.

Ein Meilenstein für Irland

FKKAuch wenn Pat Gallagher, Präsident der Irisch Nudist Association (INA), die bereits in der Vergangenheit 23 inoffizielle Nudisten-Strände verzeichnete, die Entwicklung als „Meilenstein für Irland“ bezeichnete, so werden und dürfen sich auch Nicht-FKKler am Strand von Hawk Cliff aufhalten. Damit es keine unliebsamen Überraschungen gibt, hat die Stadt Dalkey Schilder aufgestellt, die vor Badenden im Adamskostüm „warnen“: „Beyond this point you may encounter nude bathers“ (dt. „Ab hier könnten sie Nacktbadenden begegnen“).

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Die gewonnene Freizügigkeit könne eine „falsche Botschaft“ senden, da in der Gegend auch junge Menschen und Kinder wohnhaft sind, gibt der konservative Politiker John Bailey an.

Aufgrund der Nähe zu irischen Hauptstadt lässt sich ein Besuch des offiziellen FKK-Strandes ideal mit einer Städtereise nach Dublin vereinen.

Überhaupt erst möglich wird dies durch eine Gesetzesänderung aus dem vergangenen Jahr. Seit 1854 war es in Irland verboten, sich in der Öffentlichkeit unbekleidet zu zeigen. 1935 wurde explizit auch das unverhüllte Sonnenbaden unter Strafe gestellt. An den 23 inoffiziellen FKK-Stränden wurde das Nacktbaden toleriert.

Nachtleben in der irischen Hauptstadt: Die Top-Clubs in Dublin

Die irische Hauptstadt hat nicht nur kulturell und kulinarisch einiges zu bieten – auch das dortige Nachtleben ist legendär und verheißt spannende Stunden für partyaffine Touristen. Wer meint, während seines Dublin-Besuchs mit den Pubs schon alles gesehen zu haben, hat weit gefehlt: Wie in jeder Metropole der Welt lohnt es sich natürlich auch während einer Städtereise in Dublin, das Nachtleben zu erkunden und dessen Clublandschaft ausgiebig zu durchwandern. Die drei vorzüglichsten Optionen, um die verschiedenen Aspekte des irischen Nachtschwärmertums kennen zu lernen, bilden folgende Clubs:

Irischer Pub
Die Iren schätzen ihre Pubs. Das wahre Nachtleben spielt sich jedoch auch auf der grünen Insel in Clubs und Diskotheken ab.

1) The Church – Junction of Mary St & Jervis St, D1
Den Anfang machen Irland-Touristen am besten im „The Church“. Das ehemalige Gotteshaus ist als Location einzigartig auf der grünen Insel und zieht wegen ihrer ungewöhnlichen Architektur an Wochenenden unzählige Tanzwütige an. Im „The Church“ kann man aber nicht nur im Club ausgelassen tanzen, sondern sich bei Bedarf auch entspannt unterhalten, denn das Etablissement besitzt auch einen ruhigen Bar-Bereich. Wer gleich den gesamten Abend im „The Church“ verbringen will, kann sogar schon zu früher Stunde dort einkehren und im zugehörigen Restaurant dank dessen nahrhafter Speisekarte die nötige Kraft tanken, um die Nacht zum Tag zu machen.

2) Lillie’s Bordello – Adam Court, Grafton Street, D2
Der Club „Lillie’s Bordello“, der sich selbst als prestigeträchtigsten Club ganz Irlands präsentiert, gilt als extrem angesagt und überzeugt mit einem extravaganten Interieur und edler Atmosphäre. Der luxuriöse Look schlägt sich jedoch auch im Preis der Getränke nieder.

3) POD – Old Harcourt Station, Harcourt Street, D2
Wer es lieber etwas authentischer mag, sollte den „POD“ aufsuchen. Der „Point of Dance“ ist nämlich ein beliebter Szene-Treff, der jedes Wochenende mit den unterschiedlichsten Events aufwartet und somit für nahezu jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

Rundreise durch Irland

Die grüne Insel lockt Jahr um Jahr Touristen an, die sich deren unvergleichliche Natur oder deren faszinierende Kulturrelikte mit eigenen Augen ansehen und authentische Erfahrungen sammeln wollen. Das Gros der Irland-Urlauber beschränkt sich bei seinen Touren jedoch leider nur auf die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, die zumeist im Rahmen einer vorgefertigten Pauschalreise besucht und dabei beinahe lieblos eine nach der anderen abgegrast werden. Dabei bietet sich gerade Irland für ausgiebige Rundreisen an, die mit dem richtigen Maß an Organisation und Vorbereitungswillen Erlebnisse versprechen, die weitaus erfüllender sind, als zusammen mit den üblichen Touristenmassen von Attraktion zu Attraktion zu gondeln. Auf Irland.com erfahren Sie in einfachen Schritten, was Sie beachten müssen, wenn Ihre Rundreise durch Irland gelingen soll.

Was darf es denn sein? Die Planung Ihrer Reiseroute

Rundreise ist nicht gleich Rundreise: Ein solches Vorhaben hängt nämlich in erster Linie von zwei Faktoren ab und zwar Ihren persönlichen Wünschen und dem Zeitfenster, das Ihnen für die Verwirklichung Ihres Urlaubstraums zur Verfügung steht. Die Irland Rundreisen von Dertour erfüllen Ihnen diesen Urlaubstraum. Selbstredend gibt Ihnen mehr Zeit immer die Möglichkeit, mehr Stationen in Ihre Tour einzuplanen, doch das bedeutet nicht, dass eine kürzere Rundreise auch zwangsläufig weniger ergiebig ist, als ein wochenlanger Trip über die Insel. Das Wichtigste, was Sie bei der Planung im Hinterkopf haben sollten, ist Ihre Entspannung nicht zu vernachlässigen. Ihr Urlaub soll Ihnen gefallen und nicht zu einem hektischen Hin und Her quer durch die irische Landschaft verkommen, daher empfiehlt es sich, gerade bei kürzeren Reisen von fünf bis 10 Tagen lieber weniger Tagesordnungspunkte einzuplanen und lieber zwei bis drei Tage an einem bestimmten Ort zu verweilen und dessen Umgebung intensiver kennenzulernen. Das wird Sie am Ende Ihrer Rundreise durch Irland zufriedener heimkehren lassen, als wenn Sie jeden Tag die Unterkunft wechseln und sich durch den straffen Zeitplan selbst in Stress bringen.

Irland bietet viel Geschichte und bezaubert mit vielen Geschichtsträchtigen Ortschaften.

Um in medias res zu gehen, sollten Sie sich vor Ihrer Urlaubsbuchung genau überlegen, was Sie in Irland erleben wollen und Ihrer Rundreise somit ein persönliches Profil verleihen. Damit Sie einen Überblick darüber bekommen, was Sie in Irland tun können, hier eine kurze Übersicht über die beliebtesten Destinationen und Unternehmungen:

Sehenswürdigkeiten

Unternehmungen

Das “Book of Kells”

Besuch einer Open Farm

Cliffs of Moher

Bootstour auf dem Shannon

Grand Canal

Beobachtung von Delfinen und Walen

Inseln von Skellig Michael

Befahrung des kompletten Wild Atlantic Way

Klostersiedlung von Clonmacnoise

Besuch der Titanic-Ausstellung in Belfast

Klostersiedlung von Glendalough

Besuch eines Festivals

Steinkreise (z.B. in Beaghmore)

Feiern in Temple Bar

Carrauntoohil

Strandbesuch inklusive Picknick

Lough Corrib

Ausritte in die Natur

Lough Neagh

Besichtigung von Burgen und Schlössern

Altstadt von Dublin

Segeltouren

Killarney-Nationalpark

Tauchgänge

Kylemore Abbey

(geführte) Wanderungen

Zusätzlich sollten Reisende sich immer grundlegend überlegen, in welche Regionen es gehen soll, da gerade kürzere Touren nicht dazu taugen, immer wieder riesige Distanzen zurückzulegen. Deshalb sollten Sie vor Ihrer Rundreise festlegen, ob es Sie ins Landesinnere oder in die Küstenregionen zieht und ob Sie lediglich die Republik Irland oder auch das zum Vereinigten Königreich gehörige Nordirland bereisen wollen.

Die interessantesten Regionen Irland sind folgende:

  • Dublin und Umgebung

  • der Norden entlang der Causeway Coastal Route und an der Antrim-Coast

  • der Nordwesten (Connemara, Donegal und Mayo)

  • die Südostküste bei Waterford und die Coppercoast

  • der Südwesten (Dingle, Ring of Kerry, West Cork)

  • die Westküste (Aran Islands, Burren und Galway)

  • die Wicklow Mountains

Am besten ist es, wenn Sie sich bei einer Rundreise auf zwei bis drei Regionen beschränken, damit Sie sich nicht zu viel vornehmen. Haben Sie diese grobe Planung hinter sich gebracht, stellen sich die nächsten wichtigen Fragen: Wo wollen Sie unterkommen und wie bewegen Sie sich auf der Insel fort? Die beliebteste Variante bei Individualreisenden ist definitiv die Nomadenvariante: Sie fahren von Ort zu Ort und mieten sich jeweils in andere Bed and Breakfast-Pensionen ein. Komfortabler ist dagegen das Einsteiger-Modell, bei dem Sie ein Ferienhaus für die Dauer Ihres Aufenthalts mieten und von dort aus jeweils Tagesausflüge unternehmen. So können Sie zum Beispiel von Dublin aus gleich am ersten Tag Ihrer Tour an die Westküste hinüber fahren und von dort aus weiter nach Galway und in den Süden vordringen oder aber nach Norden abdrehen.

Führerschein von Vorteil: Das richtige Transportmittel für die Rundreise durch Irland

Wie bereits erwähnt, ist die Frage der Fortbewegung für Rundreisende essentiell – und das insbesondere in Irland. Wer das Land auf eigene Faust entdecken will, ist mit einem fahrbaren Untersatz definitiv am unabhängigsten. Wer erst über den Landweg und schließlich über einen Abstecher ins UK mit der Fähre nach Irland reist, kann auf der Insel mit seinem eigenen PKW die Landschaft unsicher machen. Diese Variante ist den meisten Urlaubern jedoch zu stressig und so greifen sie auf die zahllosen großen wie kleinen lokalen Autovermietungen zurück und unternehmen ihre Tour mit einem Mietwagen, der bestenfalls groß genug für das Gepäck und auch stabil genug für Offroad-Strecken ist.

Ein Auto in Irland ist sehr Empfehlenswert, achten sie jedoch darauf das Linksverkehr herrscht.

Dabei sind die Autofahrer so oder so im Vorteil, denn obwohl es in Irland auch einen öffentlichen Personennahverkehr und Fahrradvermietungen geben mag, schränken diese Fortbewegungsmittel den Reisenden in manchen Belangen jedoch ungemein ein. Gerade was Bus und Bahn anbelangt, ticken die Uhren in Irland nämlich noch gänzlich anders als deutsche Pendler das gewöhnt sind: Vor allem in kleineren, etwas abgelegenen Ortschaften kann es gut und gerne vorkommen, dass diese nur einmal in der Woche (!) angefahren werden. Wer also eine Fahrerlaubnis besitzt, sollte diese dringend auch während seiner Rundreise nutzen. Wichtig ist nur zu bedenken, dass in Irland Linksverkehr herrscht und Sie somit vor Beginn Ihrer Fahrt eventuell eine kurze Testrunde einkalkulieren sollten, damit Sie nicht im Gewimmel des irischen Stadtverkehrs zum Schrecken der Straße werden.

Haupt- oder Nebensaison: Die beste Zeit für Rundreisen durch Irland

Prinzipiell gilt, dass sich Irland in jeder Saison für einen Roadtrip anbietet. Böse Stimmen unken oft, dass die Jahreszeiten auch deshalb nichts ausmachen, da es auf der Insel ohnehin häufig regnet, aber das ist ein billiges Vorurteil. Tatsächlich ist es sogar so, dass es im Spätsommer bzw. Herbst, also zwischen September und Anfang November, am trockensten ist und sich die Tour gerade dann am ehesten lohnt. Der späte Reisetermin hat vor allen Dingen den Vorteil, dass die Nebensaison bereits begonnen hat und es auf der Insel leerer geworden ist, was bedeutet, dass auch die beliebtesten Attraktionen nicht mehr so überlaufen sind. Wer seine Rundreise allerdings lieber in wärmeren Monaten unternehmen möchte, sollte auf Mai oder Juni setzen, da diese ebenfalls noch zur Nebensaison zählen, aber Reisende in dieser Zeit bereits erste warme Tage verzeichnen können.

Möglichkeiten zur Urlaubsfinanzierung für Ihren Irland-Urlaub

Wer Irland gerne ausgiebig und ohne Zeitdruck erkunden möchte, stößt schnell an die Grenzen des eigenen Budgets. Es gibt aber durchaus kreative Möglichkeiten, um die Urlaubskasse aufzubessern. Wir haben die besten Tipps für Ihre Urlaubsfinanzierung zusammengestellt: Egal, ob es sich bei der geplanten Reise um ein gezieltes Projekt oder um einen ausgedehnten Erholungsurlaub handelt – die Optionen sind vielfältig.

  1. Sparmaßnahmen ansetzen

Wer die grüne Insel intensiv und ohne Zeitdruck erkunden möchte, sollte rechtzeitig Geld beiseitelegen. Am besten ist es, bereits im Jahr vorher ein separates Urlaubskonto anzulegen, auf das jeden Monat ein fixer Betrag eingezahlt wird. Außerdem lassen sich Kosten auch bei vielen unnötigen Ausgaben des täglichen Lebens einsparen: Ist die Mitgliedschaft im Fitness-Center wirklich unabdingbar und lesen Sie alle Ihre abonnierten Zeitungen regelmäßig? Vielleicht ließe sich auf den morgendlichen Cappuccino-To-Go verzichten? Gerade die kleinen Ausgaben läppern sich zusammen: Wer täglich nur zwei Euro einspart, hat innerhalb eines Jahres ein Budget von 730 Euro beisammen.

  1. Einen Urlaubskredit aufnehmen

Eine weitere Möglichkeit: der Irland Urlaub auf Raten. Diverse Anbieter bieten spezielle Reisekredite in einer Höhe von bis zu 50.000 Euro an. Um den Kredit zu beantragen, ist eine Registrierung und Kreditanfrage für die gewünschte Summe notwendig. Viele Internetanbieter verlassen sich bei der Bonitätsprüfung nicht allein auf den Schufa-Score, sondern beurteilen die Kreditwürdigkeit nach unterschiedlichen Gesichtspunkten. So ist eine Finanzierung auch möglich, wenn Sie von Ihrer Bank abgelehnt wurden. Es empfiehlt sich aber, sich gut über alle Konditionen und Gebühren zu informieren, um nicht in eine Kostenfalle von übersteigerten Raten zu tappen.

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Wer ein spezielles Reiseprojekt verfolgt, kann dafür Sponsoren suchen.

  1. Sponsoren suchen

Wer ein spezifisches Reiseprojekt plant, das ein soziales Thema oder einen Bezug zu einer bestimmten Fortbewegungsart hat, kann dafür eventuell einen Sponsor finden. Wenn Sie zum Beispiel vorhaben, Irland mit dem Fahrrad zu erkunden, könnten Sie sich bei Fahrradherstellern nach Sponsoring erkundigen. Eine Sponsoring-Anfrage ist aber nur bei sehr durchorganisierten und gut geplanten Projekten sinnvoll, die ein klares Thema verfolgen. Wenn zudem noch ein beliebter Reiseblog oder eine andere mediale Verbreitung besteht, umso besser. Wer bei einer Firma um Sponsoring bitten will, sollte eine formale Bewerbung verfassen. Für die besten Erfolgsaussichten sollte diese detaillierte Angaben zum Projekt, Ihre genauen Anforderungen und die Vorteile für die Firma enthalten.

  1. Förderung beantragen

Es gibt einige Stiftungen und Organisationen, die für gut geplante Reiseprojekte Urlaubszuschüsse gewähren. Wie bei privaten Sponsoren gilt, dass nur gezielte Projekte mit einem klar definierten Ziel eine Chance auf Förderung haben. Die Kriterien für die Bewilligung von Zuschüssen variieren je nach Organisation – oft spielt das Alter des Bewerbers, die Art der Reise oder auch die Einzigartigkeit des Reiseplans eine Rolle. Gute Chancen haben beispielsweise Forschungs- oder Sprachreisen, aber auch Urlaubsprojekte mit künstlerischem Hintergrund. Je nach Förderprogramm wird oft eine bestimmte Gegenleistung gefordert – vielleicht sollen Sie ein Reisetagebuch führen, einen Bericht verfassen oder Ihre Reiseeindrücke fotografisch dokumentieren.

  1. Crowdfunding

Wenn Sie eine originelle und außergewöhnliche Idee für Ihre Irlandreise haben, dann könnten Sie es auch mit Crowdfunding versuchen. Crowdfunding-Plattformen bieten die Möglichkeit, ein einzigartiges Projekt vorzustellen und um Unterstützung dafür zu bitten. Wer eine realistische Chance auf Spendengelder haben möchte, sollte das Ziel und den Zweck der geplanten Reise genau beschreiben. Auch wie das erhaltene Geld eingesetzt werden soll, ist wichtig. Spender sind außerdem eher bereit, Geld für Projekte auszugeben, von denen sie selbst profitieren können. Deshalb macht es Sinn, sich Wege zu überlegen, wie die Sponsoren etwas zurückbekommen könnten. Die meisten Crowdfunding-Seiten nehmen übrigens zwischen fünf und acht Prozent Kommission vom gesammelten Endbetrag.

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Irlands gemütliche Pubs laden gerade bei Schlechtwetter zu einem Besuch ein.

  1. Flexibel buchen

Wer über ein eingeschränktes Reisebudget verfügt, musst deshalb nicht auf den Traumurlaub verzichten. Irland ist rund ums Jahr ein lohnendes Reiseziel, weshalb es sich auszahlen kann, in der günstigeren Nebensaison zu verreisen. Städte wie Dublin oder das nordirische Belfast locken das ganze Jahr über. Die gemütlichen irischen Pubs wiederum laden gerade bei Schlechtwetter zu einem wärmenden Ale und einem Tratsch mit den Einheimischen ein. Je spontaner und flexibler Sie in Ihrer Planung sind, desto mehr Geld können Sie bei der Buchung sparen.

  1. Sich von unnötigen Dingen trennen

Letztlich besteht die Möglichkeit, unnötige und wenig gebrauchte Dinge zu verkaufen. Fast jeder hat im Laufe des Lebens Sachen angesammelt, die eigentlich nur herumstehen und Platz verschwenden. Egal, ob es sich um Technikartikel, gelesene Bücher oder modische Fehlkäufe handelt – in so gut wie jeder Wohnung schlummert das Potenzial, Geld in die Urlaubskasse zu spülen. Bieten Sie Ihre Artikel in Kleinanzeigen oder auf Verkaufsplattformen an, um Ihre Irlandreise zu finanzieren. Unnützer, aber noch guter Kleinkram lässt sich zum Beispiel auch gut auf Flohmärkten verkaufen. Ein netter Nebeneffekt dieser Art der Finanzspritze: Das eigene Zuhause wird ausgemistet, so dass neuer Platz für Souvenirs aus dem Irland-Urlaub entsteht.

Matchmaking-Festival in Lisdoonvarna – der Liebe wegen

Wenn man die Frau oder den Mann fürs Leben noch nicht gefunden hat, aber sehr wohl sucht, weltoffen ist und die Auswahl nicht auf die drei Kilometer um die eigene Wohnung beschränkt, für den bietet es sich an, im September nach Lisdoonvarna zu fahren, einen kleinen Ort an der Westküste Irlands. Dort treffen sich Jahr für Jahr rund 60000 Heiratswillige zum Musikhören, zum Tanzen, und natürlich zum Leute kennenlernen. Das Matchmaking-Festival ist das größte Singlefestival Europas und bereits eine irische Tradition. Eine ähnliche Veranstaltung ist wenigstens nicht bekannt.

Strand
In Lisdoonvarna an der irischen Westküste suchen Singles nach dem Partner fürs Leben.

Musik und Tanz, tagtäglich von 11 Uhr bis in die Nacht hinein, das ist der Rahmen, in dem die Besucher auf die Begegnung ihres Lebens warten. Viel Country ist dabei, Irish Folk natürlich auch – Musik eben, die gute Laune macht. Gelegenheiten, Leute zu treffen, gibt es mehr als genug, vom Tanzen über Speed-Datings bis zu den Sessions in den Pubs. Das wissen inzwischen Gäste aus der ganzen Welt zu schätzen – auch Amerikaner und Australier sind dort schon gesehen worden.

Im Mittelpunkt des Festivals steht übrigens Willie Daly, seines Zeichens Heiratsvermittler. 3000 Ehen soll er inzwischen gestiftet haben, bereits sein Vater und sein Großvater waren Heiratsvermittler. Früher ging es darum, schüchternen Farmern Mut zu machen, eine Frau zu umwerben – auf den einsamen Höfen des Landes konnten sie nicht viel Erfahrung damit sammeln. Heute sagen viele, das es Glück in der Beziehung bringt, Willie Dalys „Golden Book“ zu berühren.

Die Tradition der Heiratsvermittlung in Lisdoonvarna ist allerdings älter und geht zurück in die Zeit, als die Adeligen des Landes in den Kurort kamen. Natürlich wollten sie auch etwas für ihre Gesundheit tun, aber es ging auch darum, dem eigenen Nachwuchs geeignete Kontakte in der Oberschicht zu verschaffen. Und das hat sich inzwischen geändert – gesellschaftliche Schranken gibt es nicht mehr, das Festival ist für alle da.

Flitterwochen in Irland: Die romantischsten Schlosshotels für Frischvermählte

Die Kulisse Irlands gilt als magisch und ist somit der perfekte Ort für eine Hochzeitsreise mit Flair! Für unverbesserliche Romantiker, die ihrer Braut einen Honeymoon auf echten Traumschlössern bieten wollen, finden sich in diesem Artikel die beliebtesten Schlosshotels, die Gäste an die romantischsten Orte und spannendsten Plätze der grünen Insel führen.

Ein Brautpaar steht im Regen
Irland gilt für viele Heiratswillige als das Nonplusultra der Romantik. Wer dort nicht heiratet, kehrt oftmals zumindest für seine Flitterwochen auf der grünen Insel ein.
  • Ballynachinch Castle
    Diese Unterkunft liegt mitten in der Connemara, einer der hübschesten und unberührtesten Gegenden Irlands. Die nächste Ortschaft heißt Ballyconneely und zeichnet sich durch echte irische Handwerkskunst wie Schmuck, Töpferwaren und Schmiedearbeiten aus. Das Ballynahinch Castle selbst verwöhnt seine Besucher in luxuriösen Zimmern mit einem traumhaften Panorama von Fluss, Bergen oder Wald.
  • Ballyseede Castle
    In Tralee, der Hauptstadt des County Kerry, befindet sich dieses Hotel. Die Stadt ist berühmt für das „Rose of Tralee“-Festival und seine 80 Pubs. Wer hier etwas erleben will, sollte das County Museum und das nationale Folklore Theater besuchen. Das Schlosshotel auf Ballyseede Castle überzeugt frischvermählte Besucher dagegen mit seinem unvergleichlichen Flair, denn die gediegen eingerichteten Zimmer laden zweifelsohne zur romantischen Zweisamkeit ein.
  • Ballyvolane House
    Diese Unterkunft steht für puren Luxus und Komfort in einer grandiosen ländlichen Umgebung. Ballyvolane House ist ein edel eingerichtetes Landgut in Familienbesitz und punktet bei seinen Gästen mit herzlicher irischer Gastfreundschaft im Service. Die Zimmer bieten in einer entspannten, lockeren und familiären Atmosphäre viel Raum, sich zu entspannen. Besonders beeindruckend an dem Anwesen sind seine idyllischen Garten- sowie Parklandschaften und der unmittelbare Anschluss an die historisch bedeutende Region Munster Blackwater Valley.
Ein irisches Herrenhaus vor blauem Himmel
Herrenhäuser wie dieses laden Frischvermählte in Irland zum Verweilen ein.
  • Cabra Castle
    In Kingscourt, unweit des Lough Erne gelegen, zwei Seen, die sich über 80 Kilometer erstrecken, liegt Cabra Castle. Gerade für Naturtouristen und Wassersportler bietet sich dieses Hotel an, denn die Region wird vorrangig von Bootstouristen und Anglern frequentiert. Die gesamte Grafschaft Cavan besteht in erster Linie aus Moorgebieten und Seen und die Hauptstadt gleichen Namens lockt Touristen mit ihren unterschiedlichen Restaurants, Pubs und beeindruckenden Kathedralbauten an.
  • Gregans Castle
    Das Gregans Castle hat seinen Sitz in einer der spektakulärsten Regionen Irlands, dem Burrengebiet. Schon der Schöpfer des Herrn der Ringe, J.R.R Tolkien, kam in diese Gegend, um sich inspirieren zu lassen. Wer hier ein Zimmer bucht, den erwarten echte irische Gastfreundschaft und eine atemberaubende Aussicht auf den Burren und die Galway Bay.
Viele Schlosshotels in Irland liegen inmitten der Natur
Ein malerisches Panorama wie bei diesem Schloss an einem der irischen Seen verspricht romantische Flitterwochen.
  • Mount Juliet
    Dieses Hotel liegt in Thomastown im County Kilkenny, das so vielseitig wie seine Hauptstadt. Die Stadt Kilkenny steht unter anderem für das gleichnamige Bier, seine mittelalterliche Archtiektur und ein schillerndes Nachtleben. Wer im Mount Juliet unterkommt, genießt echte irische Gastfreundschaft, ein detailverliebtes Ambiente, leckere Hausmannskost, süffigen Wein und sogar einen persönlichen Service.
  • Solis Lough Eske Castle
    In Donegal befindet sich ein abgelegenes Anwesen mit See, das einem Märchenschloss in nichts nachsteht. Solis Lough Eske Castle verfügt über ein eigenes Spa, luxuriöse Zimmer, ein hauseigenes Lokal samt Bar und eine bezaubernde Gartenanlage. Die nächsten Städte sind Westport, ein lebendiges kleines Städtchen, und Sligo, die zentrale Einkaufsstadt der Grafschaften Sligo und Leitrim.

Ballygally Castle: Zauberhaftes Flair und Must-Visit für Geisterfans

Schon der erste Blick auf Ballygally Castle in der nordirisischen Grafschaft Antrim lässt die Herzen von Romantikern höher schlagen. Das Haupthaus mit seinen steilen Dächern samt Dachfenstern und Erkern wurde architektonisch deutlich von schottischen und französischen Einflüssen geprägt. Seine Verzierungen, die zahlreichen Konsolen wie auch die kegelförmigen Tourellen, besitzen einen hohen Wiedererkennungswert und machen das Schloss allein optisch zu einer Attraktion. Doch es ist die Geschichte hinter Ballygally Castle, die Besucher in das historische Bauwerk in der Nähe der Stadt Larne zieht: Im heute als 4-Sterne-Hotel geführten Schloss sollen nämlich Geister ihr Unwesen treiben.

Bei seiner Erbauung anno 1625 diente das Anwesen den schottischstämmigen Shaws als Familiensitz. Bis zum Jahr 1799 blieb das Schloss im Besitz der Shaws, ehe William Shaw es aus finanziellen Gründen verkaufen musste – und dem Käufer dabei nicht nur sein materielles, sondern offenbar auch sein spirituelles Erbe übergab: Erzählungen zufolge soll eine der Ehefrauen des Erbauers von Ballygally Castle, James Shaw, noch immer auf der Festung weilen. Lady Isobel Shaw, die es nicht vermochte ihrem Gatten einen männlichen Erben zu schenken, soll auf Ballygally Castle lebendig eingemauert worden sein.

In ihrer verzweifelten Suche nach ihrem einzigen Kind, einer Tochter, soll ihr ruheloser Geist bis heute regelmäßig Besuchern des Hotels erscheinen und sich durch Klopfzeichen oder einen schweren Vanillegeruch bemerkbar machen. Doch nicht nur die Lady bewohnt posthum weiterhin das Anwesen, auch von weiteren Geistern wird landläufig berichtet. Wer sich also für Spukschlösser interessiert, sollte bei seiner Irlandreise unbedingt einen Aufenthalt in einem der Zimmer auf Ballygally Castle einplanen!

Westport: Folk and Bluegrass Festival lockt

Aufgepasst bei der Reiseplanung heißt es jetzt für alle Musikfans. Vom 8. bis zum 10. Juni 2018 steigt nämlich wieder das Westport Folk and Bluegrass Festival – und wo lässt sich solche Musik authentischer erleben als in traditionellen irischen Pubs? Wer also im Juni in Irland unterwegs ist, sollte Westport zum richtigen Zeitpunkt zu einem Etappenort machen – und wer das als Irland-Liebhaber bislang nicht plant, sollte sich gut überlegen, ob nicht das Festival Anlass für einen ganzen Irland-Urlaub sein könnte.
Bluegrass-Band

Das Programm im Detail ist zwar noch nicht bekannt gegeben worden, aber wer auf solche Musik steht, für den lohnt sich das Festival auf jeden Fall. Seit mehr als zehn Jahren treten dort Bands aus den USA, aus Großbritannien und aus Kontinentaleuropa auf, vor allem natürlich auch aus Irland. Handgemacht und authentisch lautet die Devise. Ergänzt wird das Programm durch Kurse und Workshops und die Besucher haben die Möglichkeit, örtliche Instrumentenbauer und ihre Arbeit kennen zu lernen. Auch für Kinder gibt es eine Reihe von Angeboten, das Festival ist also ein attraktives Ziel für die ganze Familie. Die Besucher schwärmen von einer offenen Atmosphäre, von einem Treffpunkt der Generationen und Kulturen.

Das Westport Folk and Bluesgrass-Festival ist auch eine gute Gelegenheit, einige besondere Veranstaltungsorte kennen zu lernen. Da wäre der Traditionspub „Blouser’s“, der nach eigenem Bekunden Bier, Lachen und gute Laune seit 1893 garantiert. Und die Holy Trinity Church, eine gotische Kirche im Stadtzentrum. Die Bar von Matt Molloy, dem Flötisten der „Chieftains“, bietet traditionelle Live-Musik an sieben Tagen in der Woche. Nicht zu vergessen die Stadthalle, Zentrum des kulturellen Lebens der Stadt.