Premierminister Leo Varadkar glaubt an Wiedervereinigung von Irland

Seit fast 100 Jahren sind Irland und Nordirland nun geteilt. Der geplante EU-Austritt Großbritanniens löste unlängst eine Debatte über eine mögliche Wiedervereinigung Irlands aus. Ist der sogenannte Backstop vielleicht eine mögliche Lösung?Weiterlesen (…)

Ab Irland: Norwegian stampft Nordamerika-Flüge ein

Norwegian hat sich mittlerweile auf der Langstrecke zwischen Europa und Nordamerika etabliert. Allerdings werden die Nordamerika-Flüge ab Irland im September eingestellt. Angeflogen wurden vor allem kleinere Flughäfen.Weiterlesen (…)

Mumps-Ausbruch: Reisen nach Irland nur mit gültigem Impfschutz empfohlen

Wer eine Reise mit längerem Aufenthalt nach Irland plant, sollte seinen Impfschutz vor Abflug überprüfen. Seit Anfang des Jahres sind vermehrt Mumps-Erkrankungen im Land aufgetreten. Da es sich bei der Impfung um eine empfohlene Standardimpfung handelt, die bereits im Kleinkindalter erfolgt, sollten die meisten deutschen Reisenden einen entsprechenden Impfschutz besitzen.Weiterlesen (…)

Geburt im Zug: 25 Jahre kostenlose Bahnfahren für Neugeborenes

Ein derartiges Privileg bekommt wahrlich nicht jeder. Für ein neugeborenes Baby wird der Traum vom kostenlosen Zugfahren wahr, weil es in einem Zug der irischen Bahn zur Welt kam.Weiterlesen (…)

Marriott eröffnet Aloft-Hotel in Dublin

Marriott expandiert mit seiner Marke Aloft nach Irland. Kürzlich öffnete in der irischen Hauptstadt Dublin das erste Aloft-Hotel. Marriott setzt das Markenkonzept auch hier konsequent um: Designorientierung, viele öffentliche Flächen und ein vielseitiges musikalisches Angebot.
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Golfreisen: Die 148. Open in Nordirland

Die Golf Open kehrt nach Nordirland zurück. Genauer gesagt findet die 148. Open in diesem Jahr auf den Royal Portrush Golf Club statt. Mit von der Partie: Fußballweltmeister Sepp Maier als Golf-Botschafter.Weiterlesen (…)

St. Patrick’s Day in Irland: Die grüne Insel wird noch grüner

Wie jedes Jahr erstrahlt die grüne Insel in noch mehr Grün, wenn die Iren am 17. März ihren Nationalhelden St. Patrick feiern. Mehr als 100 Umzüge und Paraden wurden zu Ehren des frühchristlichen Bischos veranstaltet. Und auch international wird der St. Patrick’s Day in vielen Ländern gefeiert.

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Homosexuelle Urlauber in Irland sicher und willkommen

LGBTQObwohl Irland streng katholisch ist, sei das Land für schwule und lesbische Reisende besonders sicher. Zu dieser Einschätzung kommt der Gay Travel Index, der jüngst wieder vorgestellt wurde. Demnach sei die Sicherheit für Reisende aus der LGBT-Szene allgemein in Westeuropa sicher, doch vor allem was die Freundlichkeit für die Szene angehe, seien Irland, aber auch andere katholisch geprägte Länder wie Portugal und Malta vorne mit dabei.

Dies wird dadurch begründet, dass die Kirche eine solche Entwicklung lange gehemmt habe. Hierdurch sei der Wille für Veränderungen nun groß und entsprechend würde dies auch angegangen.

Ein Urlaub in Irland muss für Schwule und Lesben somit kein Tabu sein. Stattdessen kann man die Vielfalt der Insel frei entdecken und Land und Leute kennenlernen. Beinahe überall würde man sehr freundlich begrüßt und mit Offenheit und Toleranz empfangen.

Ob beim Shoppen in Dublin oder Belfast, beim Beer-Tasting oder auch um echten irischen Whisky zu probieren – Homosexuelle müssen sich in Irland nicht verstecken und können frei auftreten. Auch Körperlichkeiten wie Händchen halten oder Küssen sind in der Öffentlichkeit kein Problem. Übertreiben sollte man es dabei freilich nicht – was ja nicht nur für Homosexuelle gilt.

Hinzu kommt, dass sich Irland bereits im Jahr 2015 für die Homo-Ehe entschieden hat. Seither haben schwule und lesbische Paare die Möglichkeit, eine anerkannte Ehe einzugehen. In Deutschland wurde dieser Schritt erst danach vollzogen.

Rekordjahr für Irlands Tourismus: 10,6 Millionen Urlauber in 2018

Irland konnte im Jahr 2018 einen neuen Tourismus-Rekord verzeichnen. Mehr als zehn Millionen Urlauber kamen auf die grüne Insel – und übertrumpften damit den Rekord mit 9,93 Millionen Touristen aus dem Jahr 2017. Insgesamt sollen es – wie der britische Independant – berichtet rund 10,6 Millionen Menschen gewesen sein, die aus Übersee eine Reise nach Irland unternommen haben.Weiterlesen (…)

Heiraten in Irland – Weißes Kleid, grünes Land

Wer bereits einmal in Irland war, hat sich ganz sicher in die wilde Landschaft, das turbulente Stadtleben und die vielen malerischen Plätze des Landes verliebt. Hier zu heiraten, entwickelt sich schnell zu einem Lebenstraum, der sich mit etwas Vorbereitung sogar erfüllen lässt. Was beim Heiraten in Irland wichtig ist und wo es Schwierigkeiten geben kann, verrät der Überblick.

Anmeldung vor der Hochzeit: Das ist wichtig

Um in Irland heiraten zu können, muss rechtzeitig vor der Hochzeit eine Anmeldung erfolgen. Als spätestes Datum gelten drei Monate vor dem anvisierten Termin. Hier haben Paare grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Sie können zu zweit anreisen und die Anmeldung direkt vor Ort erledigen, oder alles per Post vornehmen. Bei der postalischen Anmeldung ist es wichtig, dass alle zugehörigen Unterlagen spätestens drei Monate vor der Hochzeit beim Standesamt in Irland ankommen. Die Anmeldung per Post macht den Vor-Ort Termin jedoch nicht gänzlich unnötig. Auch hier müssen Paare weiterhin persönlich vorstellig werden, es reicht jedoch, wenn sie das rund fünf Tage vor dem Fest tun. Es ist wichtig, vorab, einen Termin für die Anmeldung zu vereinbaren, denn ohne diesen Schritt kann diese Formalität nicht erledigt werden.

Hochzeit Irland Planung
Frühe Planung ist beim Heiraten in Irland entscheidend.

Beim irischen Standesamt unterschreiben Paare dann die sogenannte „Declaration of inpendiment“ und bekommen anschließend den „Green Folder“ mit „Marriage Registration Form“. Dieser Folder muss bei der Trauung erneut vorgelegt werden. Je nach individueller Lage liegen die Kosten für die Anmeldung bei 200 Euro oder mehr.

Was die Dokumente betrifft, die für eine Heirat in Irland nötig sind, finden Paare unter hse.ie ausführliche Informationen. Alle Dokumente müssen in englischer oder irischer Sprache übersetzt sein. Gebraucht werden:

  • ein gültiges Ausweisdokument
  • Originale und beglaubigte Kopien der Geburtsurkunden
  • eine Meldebescheinigung mit aktueller Adresse (nicht älter als drei Monate)

Wer bereits einmal geschieden wurde oder verwitwet ist, muss zusätzliche Unterlagen einreichen. Davon abgesehen ist es notwendig, bei der Anmeldung Angaben über

  • die Art der Trauung
  • die geplante Location
  • den für die Trauung Verantwortlichen
  • und die Trauzeugen

zu machen.

Angesichts all dieser benötigten Dokumente ist es nur ratsam, die Trauung in Irland frühzeitig zu planen. Auch sind viele Locations im Land für gewöhnlich schnell ausgebucht, weswegen ein Vorlauf von rund einem Jahr oder mehr empfehlenswert ist. So stellen Paare sicher, dass sie nicht an der vorgesehenen Deadline für die Anmeldung scheitern.

Wo kann in Irland geheiratet werden?

Grundsätzlich besteht in Irland die Möglichkeit, kirchlich, standesamtlich oder auch im Rahmen einer freien Trauung zu heiraten. Die kirchliche Hochzeit allerdings erweist sich als schwierig, denn Irlands religiöse Vergangenheit macht interkonfessionelle Ehen auch heute noch etwas komplizierter. Wer in Irland kirchlich heiraten will, muss häufig vor der Hochzeit spezielle Kurse besuchen und einige Voraussetzungen erfüllen. Das aber ist für die meisten ausländischen Paare schlicht zu aufwendig.

Brautpaar auf irischer Wiese
Vor der Kulisse Irlands strahlen Paare noch heller.

Unkompliziert aber ist die Hochzeit bei einem irischen Standesamt. Es gibt sowohl in den Standesämtern vor Ort als auch in einigen Hotels, Schlössern oder Herrenhäusern zugelassene Trauzimmer, die gebucht werden können. Da die standesamtliche Hochzeit sowohl bei Iren als auch bei ausländischen Paaren sehr beliebt ist, muss mit langen Vorlaufzeiten gerechnet werden. Vor allem an Wochenenden gestaltet sich die Suche nach einem freien Termin nicht selten schwierig.

Eine freie Trauung in Irland zu planen, ist für viele Paare besonders interessant. Hier nämlich sind sie in der Wahl des Ortes noch freier und können sich eventuell sogar vor einer echten Game of Thrones Kulisse trauen lassen. Das Schöne an freien Trauungen auf der grünen Insel ist, dass es dort staatlich zugelassene Redner gibt, weswegen der Bund der Ehe in diesem flexiblen Rahmen Rechtsgültigkeit hat. Der Trauredner wird dem Paar dann den „Green Folder“ wieder aushändigen. Mit ihm gehen die frisch Vermählten dann zu einem irischen Standesamt, um die Ehe eintragen zu lassen. Alle zugehörigen Dokumente für die Anerkennung werden dann an das zuständige Standesamt in Deutschland geschickt. Die Marriage Registration Form darf auf keinen Fall später als einen Monat beim Standesamt eingereicht werden, da sie sonst ihre Gültigkeit verliert.

Nach der Trauung hat Irland viele tolle Plätze für ein rauschendes Hochzeitsfest zu bieten. Ob im eigens gemieteten Irish Pub, einem schönen Hotel oder in romantischen Herrenhäusern wie Adare Manor oder Lisnavagh: Auch hier sollten Paare bei der Vorbereitung keine Zeit verlieren. Eine Hochzeit in Irland will also in jedem Fall frühzeitig geplant werden.

Bleiben und genießen

Was liegt näher als die Flitterwochen nach der Hochzeit in Irland zu verbringen? Schließlich haben sich Paare nicht umsonst für die Insel entschieden und bleiben gerne noch etwas länger, um die schönsten Sehenswürdigkeiten als Eheleute zu erleben. Es lohnt sich, für die Irland-Flitterwochen einen Mietwagen zu buchen, um einen Großteil des Landes kennenlernen zu können. Mehr über Irland sowie Reisetipps für die Grüne Insel findet man unter reisereporter.de.

Cliffs of Moher
Irlands Landschaft bietet perfekte Voraussetzungen für einen romantischen Honeymoon.

So haben Paare die Möglichkeit, nicht nur den Südwesten mit deem Ring of Kerry, sondern auch die Cliffs of Moher im Westen, Galway und die Blue Stack Mountains zu besuchen. Für die Planung der Rundreise sollten sich künftige Urlauber genügend Zeit nehmen und Hotels oder Gasthäuser entlang der Route buchen. Es lohnt sich, nicht nur in größeren Häusern zu übernachten, denn gerade kleine Pensionen empfangen Gäste mit der typisch irischen Gastfreundlichkeit.