Rekordjahr für Irlands Tourismus: 10,6 Millionen Urlauber in 2018

Irland konnte im Jahr 2018 einen neuen Tourismus-Rekord verzeichnen. Mehr als zehn Millionen Urlauber kamen auf die grüne Insel – und übertrumpften damit den Rekord mit 9,93 Millionen Touristen aus dem Jahr 2017. Insgesamt sollen es – wie der britische Independant – berichtet rund 10,6 Millionen Menschen gewesen sein, die aus Übersee eine Reise nach Irland unternommen haben.Weiterlesen (…)

Heiraten in Irland – Weißes Kleid, grünes Land

Wer bereits einmal in Irland war, hat sich ganz sicher in die wilde Landschaft, das turbulente Stadtleben und die vielen malerischen Plätze des Landes verliebt. Hier zu heiraten, entwickelt sich schnell zu einem Lebenstraum, der sich mit etwas Vorbereitung sogar erfüllen lässt. Was beim Heiraten in Irland wichtig ist und wo es Schwierigkeiten geben kann, verrät der Überblick.

Anmeldung vor der Hochzeit: Das ist wichtig

Um in Irland heiraten zu können, muss rechtzeitig vor der Hochzeit eine Anmeldung erfolgen. Als spätestes Datum gelten drei Monate vor dem anvisierten Termin. Hier haben Paare grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Sie können zu zweit anreisen und die Anmeldung direkt vor Ort erledigen, oder alles per Post vornehmen. Bei der postalischen Anmeldung ist es wichtig, dass alle zugehörigen Unterlagen spätestens drei Monate vor der Hochzeit beim Standesamt in Irland ankommen. Die Anmeldung per Post macht den Vor-Ort Termin jedoch nicht gänzlich unnötig. Auch hier müssen Paare weiterhin persönlich vorstellig werden, es reicht jedoch, wenn sie das rund fünf Tage vor dem Fest tun. Es ist wichtig, vorab, einen Termin für die Anmeldung zu vereinbaren, denn ohne diesen Schritt kann diese Formalität nicht erledigt werden.

Hochzeit Irland Planung
Frühe Planung ist beim Heiraten in Irland entscheidend.

Beim irischen Standesamt unterschreiben Paare dann die sogenannte „Declaration of inpendiment“ und bekommen anschließend den „Green Folder“ mit „Marriage Registration Form“. Dieser Folder muss bei der Trauung erneut vorgelegt werden. Je nach individueller Lage liegen die Kosten für die Anmeldung bei 200 Euro oder mehr.

Was die Dokumente betrifft, die für eine Heirat in Irland nötig sind, finden Paare unter hse.ie ausführliche Informationen. Alle Dokumente müssen in englischer oder irischer Sprache übersetzt sein. Gebraucht werden:

  • ein gültiges Ausweisdokument
  • Originale und beglaubigte Kopien der Geburtsurkunden
  • eine Meldebescheinigung mit aktueller Adresse (nicht älter als drei Monate)

Wer bereits einmal geschieden wurde oder verwitwet ist, muss zusätzliche Unterlagen einreichen. Davon abgesehen ist es notwendig, bei der Anmeldung Angaben über

  • die Art der Trauung
  • die geplante Location
  • den für die Trauung Verantwortlichen
  • und die Trauzeugen

zu machen.

Angesichts all dieser benötigten Dokumente ist es nur ratsam, die Trauung in Irland frühzeitig zu planen. Auch sind viele Locations im Land für gewöhnlich schnell ausgebucht, weswegen ein Vorlauf von rund einem Jahr oder mehr empfehlenswert ist. So stellen Paare sicher, dass sie nicht an der vorgesehenen Deadline für die Anmeldung scheitern.

Wo kann in Irland geheiratet werden?

Grundsätzlich besteht in Irland die Möglichkeit, kirchlich, standesamtlich oder auch im Rahmen einer freien Trauung zu heiraten. Die kirchliche Hochzeit allerdings erweist sich als schwierig, denn Irlands religiöse Vergangenheit macht interkonfessionelle Ehen auch heute noch etwas komplizierter. Wer in Irland kirchlich heiraten will, muss häufig vor der Hochzeit spezielle Kurse besuchen und einige Voraussetzungen erfüllen. Das aber ist für die meisten ausländischen Paare schlicht zu aufwendig.

Brautpaar auf irischer Wiese
Vor der Kulisse Irlands strahlen Paare noch heller.

Unkompliziert aber ist die Hochzeit bei einem irischen Standesamt. Es gibt sowohl in den Standesämtern vor Ort als auch in einigen Hotels, Schlössern oder Herrenhäusern zugelassene Trauzimmer, die gebucht werden können. Da die standesamtliche Hochzeit sowohl bei Iren als auch bei ausländischen Paaren sehr beliebt ist, muss mit langen Vorlaufzeiten gerechnet werden. Vor allem an Wochenenden gestaltet sich die Suche nach einem freien Termin nicht selten schwierig.

Eine freie Trauung in Irland zu planen, ist für viele Paare besonders interessant. Hier nämlich sind sie in der Wahl des Ortes noch freier und können sich eventuell sogar vor einer echten Game of Thrones Kulisse trauen lassen. Das Schöne an freien Trauungen auf der grünen Insel ist, dass es dort staatlich zugelassene Redner gibt, weswegen der Bund der Ehe in diesem flexiblen Rahmen Rechtsgültigkeit hat. Der Trauredner wird dem Paar dann den „Green Folder“ wieder aushändigen. Mit ihm gehen die frisch Vermählten dann zu einem irischen Standesamt, um die Ehe eintragen zu lassen. Alle zugehörigen Dokumente für die Anerkennung werden dann an das zuständige Standesamt in Deutschland geschickt. Die Marriage Registration Form darf auf keinen Fall später als einen Monat beim Standesamt eingereicht werden, da sie sonst ihre Gültigkeit verliert.

Nach der Trauung hat Irland viele tolle Plätze für ein rauschendes Hochzeitsfest zu bieten. Ob im eigens gemieteten Irish Pub, einem schönen Hotel oder in romantischen Herrenhäusern wie Adare Manor oder Lisnavagh: Auch hier sollten Paare bei der Vorbereitung keine Zeit verlieren. Eine Hochzeit in Irland will also in jedem Fall frühzeitig geplant werden.

Bleiben und genießen

Was liegt näher als die Flitterwochen nach der Hochzeit in Irland zu verbringen? Schließlich haben sich Paare nicht umsonst für die Insel entschieden und bleiben gerne noch etwas länger, um die schönsten Sehenswürdigkeiten als Eheleute zu erleben. Es lohnt sich, für die Irland-Flitterwochen einen Mietwagen zu buchen, um einen Großteil des Landes kennenlernen zu können. Mehr über Irland sowie Reisetipps für die Grüne Insel findet man unter reisereporter.de.

Cliffs of Moher
Irlands Landschaft bietet perfekte Voraussetzungen für einen romantischen Honeymoon.

So haben Paare die Möglichkeit, nicht nur den Südwesten mit deem Ring of Kerry, sondern auch die Cliffs of Moher im Westen, Galway und die Blue Stack Mountains zu besuchen. Für die Planung der Rundreise sollten sich künftige Urlauber genügend Zeit nehmen und Hotels oder Gasthäuser entlang der Route buchen. Es lohnt sich, nicht nur in größeren Häusern zu übernachten, denn gerade kleine Pensionen empfangen Gäste mit der typisch irischen Gastfreundlichkeit.

Irland im Mai – was Urlauber im Wonnemonat auf der Grünen Insel erwartet

Irland ist eine traumhaft schöne Insel, doch gibt es Jahreszeiten, da setzt sie sich selbst noch ein Krönchen auf. Der Mai gehört zu den empfehlenswerten Reisemonaten und das aus mehreren Gründen. Nicht nur ist das Grün jetzt noch frischer und schöner, der Mai bietet auch gute Chancen auf angenehmes Wetter. Sicherlich ist es nicht sommerlich, aber durchschnittlich scheint die Sonne in dem Monat rund sieben Stunden täglich, der Regen hält sich in Grenzen und die Temperaturen sind, für irische Verhältnisse, frühsommerlich. Und wenn schon das Wetter und die Temperaturen stimmen, dann sollten Touristen freilich die Schönheit der Insel nutzen. Ein Tipp vorab: Irland lässt sich am besten mit Mietwagen und auf einer Rundreise erleben.

Felsen Irland
Irland im Mai – ein toller Geheimtipp!

Die ganze Pracht der irischen Landschaft

Nach Irland reisen die wenigsten Touristen, um dauerhaft in einer Stadt zu bleiben oder aber, um an den einzelnen Stränden zu liegen. Nein, Irland ist ein Reiseziel, das den Augen etwas bietet und somit auch erkundet werden will. Das funktioniert besonders gut auf einer Rundreise, sei es mit Mietwagen und Hotelübernachtungen, sei es in einem Wohnmobil. Und dann gibt es grandiose Stätten zu bewundern:

  • Cliffs of Moher – auch »Aillte an Mhothair« genannt, ist dieses Ausflugsziel atemberaubend schön. Es handelt sich dabei um die berühmten, zweihundert Meter ins Meer abfallenden Steilklippen Irlands. Sie befinden sich in der Grafschaft Clare an der Westküste und erstrecken sich über sieben Kilometer. Die schroffen Klippen stehen in einem starken Kontrast zum Grün der Insel. Naturfreunde können hier Papageientaucher, Kormorane und Alke bewundern. Nachdem einige Touristen in der Vergangenheit unvorsichtig wurden, wurde eine Schutzwand aufgebaut, sodass Besucher sicherer an die Klippen gelangen.
    Tipp: Diese Sehenswürdigkeit ist perfekt zum Wandern geeignet.
  • Burren – sie befinden sich neben den Cliffs of Moher und stellen ein von Spalten durchzogenes Karstplateau dar. Gerade Naturfreunde kommen hier auf ihre Kosten, da hier Blumen wachsen, die eigentlich nur in den Alpen zu finden sind.
  • Newgrange – liegt im Boynetal und ist das bekannteste Ganggrab der irischen Insel. Vermutlich 2.500 v. Christus erbaut, ist es heute ein Weltnaturerbe. Das Grab kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden, wobei die Führung nichts für Menschen mit Klaustrophobie ist, da der Gang sehr eng wird. Wer es durchhält, der hat die Chance auf eine nachgestellte Wintersonnenwende.
  • Ring of Kerry – das ist eine Rundstraße auf der Halbinsel Iveragh. Der Weg ist 179 Kilometer lang, führt über enge Straßen und größtenteils entlang des Atlantiks. Das Wetter ist hier wirklich mild. Übrigens: Außerhalb des Rings liegen die Skellig Islands, wobei die Insel nur täglich von 180 Personen besucht werden kann.
  • Blarney Castle – nördlich von Cork liegt diese alte Holzburg mit ihrem so bekannten Stein. Küsst jemand den Stein, erhält er die Gabe des freien Redens.

Grundsätzlich gibt es praktisch überall auf der Insel etwas zu entdecken. Wer sich einmal auf eigene Faust aufmachen möchte, der sollte das Kloster von Adfert oder das von Kilmacduagh bei Gort ansehen. Es gibt keine Touren, dafür müssen sich Interessierte den Schlüssel bei einem Bauern abholen.

Dublin ist immer eine Reise wert

Eigentlich beginnt und endet jede Irlandreise automatisch in Dublin. Und so kann auch die eigene Reise genau hier ihren Anfangs- und Endpunkt findet. Die Verbindung aus Deutschland ist günstig und bereits ab 22 Euro pro Person buchbar.

In Dublin gibt es viel zu entdecken, dabei kann Reisenden, die abends entspannen wollen, geraten werden, nicht die breiten Straßen der Innenstadt zu bewandern, sondern hinter die Fassaden zu schauen. Während die Pubs in der Innenstadt sehr touristisch sind, haben Besucher in den kleineren Gassen oder abseits des Hauptstroms die besten Chancen auf gemütliche und kleine Pubs. Bis man hier jedoch einkehrt, gilt es, Dublin zu entdecken:

  • Trinity College – für Dublinbesucher ist es ein Muss, die renommierte, 1592 erbaute Universität zu besuchen. Die Universität besitzt eine traumhafte Bibliothek mit grandiosen Holzgeländern, einer Wendeltreppe und dem bekannten Rong Room. Es wird jedoch Eintritt fällig.
  • Guinness Storehouse – der Name lässt es vermuten, denn hier finden Genießer alles Wissenswerte rund um die Geschichte und die Herstellung des berühmten Bieres. Vom Turm aus lässt sich auch ein Blick über Dublin erhaschen.
  • Phoenix Park – nach einer langen Nacht in Pubs lädt der größte Innenstadtpark der Welt Besucher ein. Im Park befindet sich auch der Zoo.

Weitere Geheimtipps für Irland im Mai

Manchmal sind Tipps keine bloßen Sehenswürdigkeiten, sondern die Möglichkeit, sich mitten ins – irische – Getümmel zu stürzen. Wie wäre es mit einigen Übernachtungen in Sneem? Der Ort liegt im Südwesten am Meer und ist durchaus rustikal und verträumt. Doch wer die Menschen dort sucht, braucht eigentlich nur in den Pub gehen. Es sind insgesamt diese kleinen Ortschaften, die Irland mit ausmachen. Sie besitzen ihren Reiz zu jeder Jahreszeit, doch in den Sonnemonaten Mai und Juni lohnt sich ein Besuch erst recht. Häufig finden hier noch wöchentlich kleine Märkte statt, auf denen sich auch Reisende mit gutem Essen und frischen Lebensmitteln eindecken können.

Ansonsten ist der beste Geheimtipp, sich einen Mietwagen zu nehmen, das »falsche« Fahren zu lernen und die Insel mit dem Auto zu erkunden. Alternativ geht es natürlich auch per Rad, hoch zu Ross oder mit Bus und Bahn. Irland ist kein Urlaubsziel, an dem man dauerhaft an einem Ort verweilt. Man mag in Dublin ankommen und in Dublin enden, doch dazwischen liegt Urlaubern die Schönheit der Insel zu Füßen.

Trinity College
Die Bibliothek im Trinity College ist auf jeden Fall enen Besuch wert.

Fazit – viel Speicherplatz notwendig

Ja, Irland ist das Land, an dem gerade Fotografen voll auf ihre Kosten kommen. Aber selbst sonst fotografierscheue Menschen werden ständig ihre Kamera zücken, sodass ausreichend Speicherkarten mitgenommen werden müssen. Es wäre doch zu schade, die traumhafte Landschaft nicht mit nach Hause nehmen zu können, nur weil kein Speicherplatz vorhanden ist?

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Mit dem Wohnmobil durch Irland

Beindruckende Küsten und Landschaften, historische Stätten und gastfreundliche Menschen – Irland ist ein faszinierendes Urlaubsland. Die perfekte Art, um die grüne Insel auf einer Rundreise zu erleben, ist eine Rundreise mit dem Wohnmobil.

Irland – ideal für Urlaub mit dem Wohnmobil

Einen praktischen Vorteil gegenüber dem klassischen Campen im Zelt spielt das Wohnmobil gerade in Irland aus: Auf- und Abbau der Unterkunft fallen weg, was das Reisen in dem niederschlagsreichen Klima der Insel deutlich komfortabler macht. Das Wetter soll aber kein Argument gegen einen Urlaub in Irland sein: Der Regen ist in der Regel schnell wieder vorbei, und das vom Golfstrom geprägte Klima sorgt für ganzjährig milde Temperaturen.

Irland ist wie gemacht für Touren mit dem Wohnmobil. Wer Irland mit dem eigenen Wohnmobil erkunden will, setzt von Großbritannien oder Frankreich (Roscoff oder Cherbourg) mit der Fähre über. Miet-Wohnmobile gibt’s bei Anbietern wie CU Camper. Für Touren bieten sich insbesondere die berühmten Küstenstraßen an:

  • Der Wild Atlantic Way führt über 2.500 Kilometer von der Halbinsel Inishowen im Norden entlang der Westküste bis nach Westcork im Süden.
  • Ring Of Kerry ist eine rund 180 Kilometer lange Küstenstrecke in der Grafschaft Kerry. Sie darf auf Grund teilweise enger Straßen von Bussen nur gegen den Uhrzeigersinn befahren werden, was auch für Wohnmobile ratsam ist. Der Ring Of Kerry ist eine der großen Touristenattraktionen Irlands und daher in den Sommermonaten stark frequentiert.
  • Die Causeway Coastal Route ist eindrucksvolle Panoramastraße, die über rund 240 Kilometer entlang der Küste Nordirlands vom Belfast Lough zum Lough Foyle führt.

Darüber hinaus locken vor allem im Inneren der Insel Burgen und Schlösser aus den unterschiedlichsten Epochen, keltische Gräber und Kultstätten. Das macht Irland zur beliebten Kulisse für Dreharbeiten. Dazu zählen Hollywood-Klassiker wie „Braveheart“ (Grafschaften Meath, Wicklow, Dublin und Kildare) und „Ryans Tocher“ (Grafschaften Kerry und Clare), aber auch neuere Blockbuster wie „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (Grafschaft Kerry). Serienfans werden in Nordirland (Grafschafen Down und Antrim) viele Schauplätze von „Game of Thrones“ wiedererkennen.

Mit dem Wohnmobil in Irland unterwegs

Keine Angst vor dem Linksverkehr: Man gewöhnt sich sehr schnell daran. Nur beim Abbiegen und in Kreisverkehren ist besondere Aufmerksamkeit geboten, da hier Fahrer vom europäischen Festland gern in alte Gewohnheiten verfallen und sich plötzlich auf der falschen Straßenseite wiederfinden.
Es gibt ein gut ausgebautes Netz von Autobahnen und Nationalstraßen in Irland, doch gerade abgelegene Straßen können für Wohnmobile sehr eng werden. Einschränkungen der maximal erlaubten Breite, Höhe und des Gewichts eines Fahrzeugs sind in der Regel aber ausgeschildert. Einige Pässe wie der Cannor Pass sind für Wohnmobile gesperrt. Grundsätzlich sollte man vorausschauend fahren und Ausweichbuchten nutzen. Ähnlich dem Ring of Kerry gilt auf der Ringstraße von Dingle eine Vorschrift für Busse (in diesem Fall sollen sie mit dem Uhrzeigersinn fahren), die gerade größere Wohnmobile befolgen sollten.
In Irland und Nordirland gibt es rund 140 Campingplätze, gerade in den Sommermonaten ist eine Reservierung empfohlen. Wildes Campen ist nicht erlaubt, auch auf Parkplätzen nicht. Mit Erlaubnis des Eigentümers darf man sein Wohnmobil aber auf Privatgrundstücke stellen.

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