Sehenswürdigkeiten Dublins: Die „Famine Sculptures“

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 9. September 2010

Custom House Quay In den Jahren 1845 bis 1849 litt die „grüne Insel“ unter einer fatalen Kartoffel-Missernte oder auch „the great famine“. Unzählige Iren verhungerten infolge des ausbleibenden Kartoffelernte. Zu dieser Zeit war Irland ein relativ armes Land, deren Hauptnahrungsmittel die Kartoffel darstellte.

Dieser Umstand erklärt die unzähligen Hungertode, denen zahlreiche Iren zu dieser Zeit zum Opfer fielen. Historiker schätzen, dass sich im Rahmen der Hungersnot die Population Irlands auf etwa 500.000 Menschen verringerte. Von etwa 2 Millionen ist bekannt, dass sich in Anbetracht der massiven Nahrungsknappheit auswanderten, beispielsweise in die USA.

Um diesen dunklen Kapitel in der Geschichte Irlands ein Denkmal zu setzen, wurden am Ufer des Liffey die „Famine Sculptures errichtet“. Inmitten des heutigen Finanzdistriktes werden die Passanten daran erinnert, dass unzählige ihrer Landsleute aufgrund des Ausbleibens einer heutigen Selbstverständlichkeit ihr Leben lassen mussten. Die eindrucksvollen Bronzeplastiken, ihres Zeichens von Rowan Gillespie entworfen, zeigen hungerleidende, ausgemergelte und hoffnungslose Iren und stellen somit ein authentisches Zeugnis der Hungersnot dar. Das eindrucksvolle Kunstwerk wurde mit Hilfe zahlreicher Spenden finanziert, darunter Geldgeschenke von Bill und Hillary Clinton, Bertie Ahern und Daniel Day Lewis.

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