Sehenswürdigkeiten: Die Steinwüste „The Burren“

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 28. November 2010

Connemara Scenics Der Burren, seines Zeichens an der Westküste Irlands im County Clare gelegen, ist eine tatsächliche Steinwüste. Wissenschaftler erklären sich seine Entstehung durch geologische Aktivitäten, in deren Rahmen der Meeresboden auf ein höheres Level angehoben wurde.

Neben den zahlreichen bizarren Steingebilden überzeugt das von Doolin nördlich und östlich gelegene Burren-Gebiet mit einer vielfältigen Flora. Die Landschaft selbst setzt sich aus gespaltenen Kalk- und Sandsteinplateaus zusammen, die vor etwa 150.000 Jahren durch Gletscher entstanden sind. Die Freiräume und Lücken der Steinformationen bieten unzähligen mediterranen und alpinen Gewächsen Lebensraum. Freunde der Botanik werden im Burren-Gebiet also in jedem Fall auf ihre Kosten kommen. Hier finden sich beispielsweise Frühlingsenzian, irischer Steinbrech und zahlreiche wilde Orchideenarten, die man bekannterweise nicht alle Tage zu Sehen bekommt.

Das Ökosystem des Areals beheimatet zudem zahlreiche seltene Tierarten, wie beispielsweise den Baummader. Zudem haben zahlreiche Schmetterlingsarten das Burren-Gebiet zu ihrem Lebensraum erkoren und sich in der bizarren Karglandschaft angesiedelt. Naturfreunden ist ein Besuch des Burren-Gebietes also in jedem Falle ans Herz zu legen. Neben Wanderungen hat man zudem die Möglichkeit, eine der Höhlen zu besichtigen, beispielsweise die Aillwee Cave. Denn das gesamte Areal ist von einem komplexen Höhlensystem durchzogen, das selbst heute noch nicht vollständig erforscht ist.

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