Ryanair will Berlin als Flugziel streichen

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 1. Oktober 2010

Airplane
Ryanair demonstriert vermeintliche Stärke und droht der Hauptstadt, selbige nach der Eröffnung des neuen BBI-Aiports aus ihrem Streckennetz zu exkludieren. Die irische Billig-Airline brachte als Argumentation die höheren Gebühren an, die an dem neu errichteten Hauptstadt-Flughafen anfallen sollen.

Von offizieller Seite existiert gegenwärtig keine Bestätigung der Gebührenerhöhung. In Branchenkreisen vermutet man jedoch, dass sich die gegenwärtige Gebühr von 10 Euro auf ganze 26 Euro erhöhen wird. Rechnet man die Luftverkehrsabgabe hinzu, bedeute dies eine Gebühr von insgesamt 30 Euro für die Airlines. Somit bestehe nahezu kein Unterschied zwischen den Flughafengebühren des Berliner Airports und der Ticketpreise des irischen Billigfliegers mit Sitz in Dublin. Diese belaufen sich gegenwärtig auf etwa 35 Euro. Bedingt durch den neuen Konsensbeschluss zwischen Berlin, Brandenburg und der Bundesregierung, ist es keinem anderen Flughafen gestattet, Linienflüge innerhalb Brandenburgs mit größeren Flugzeugen zu bedienen.

Somit wäre es dem Fluganbieter Ryanair nicht möglich, auf einen umliegenden Provinzflughafen auszuweichen. Der Drohung des irischen Billigfliegers tritt der Berliner Flughafen gelassen gegenüber. Ihrer Auffassung nach, könne es sich Ryanair nicht leisten, eines der wichtigsten innereuropäischen Reiseziele nicht in ihren Flugbahn zu inkludieren. Darüber hinaus existiere eine ausreichende Zahl an Billigfliegern, die ihren Dienst von Berlin ausgehend anbieten. Hierzu zähle man easyJet, germanwings oder auch Air Berlin, so der Flughafen.

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