Ryanair streicht weitere Flugverbindungen in Deutschland

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 19. Dezember 2010

Airplane Der irische Billigflieger Ryanair reduziert die Anzahl der Flüge innerhalb des deutschen Streckennetzes. Als Grund hierfür wurde die Erhebung der Luftverkehrsabgabe genant. Nach den bereits angekündigten Kürzungen für den Airport Frankfurt-Hahn sollen weitere Einschnitte an den Flughäfen Berlin-Schönefeld, Bremen und Weeze/Düsseldorf folgen.

Dies bedeutet eine jeweilige Verringerung um 50, 30 und 20 Prozent. „Die anstehende Umsetzung der Luftverkehrsabgabe wird den Standort Deutschland im kommenden Jahr massiv beschädigen“, so die Erklärung Michael O’Learys, seines Zeichens Chef des irischen Billigfliegers. Dieser bedauert die Einführung der Luftverkehrsabgabe und betont, dass Deutschland hierdurch massiv in seiner Wettbewerbsfähigkeit geschwächt werde. Der Umfang der geplanten Kürzungen wird sich, so aktuelle Schätzungen, auf den Verlust von insgesamt 3 Millionen Passagieren sowie 3000 Arbeitsplätzen, die die Flugrouten Europa betreffen, belaufen. Wie Ryanair ankündigte, wolle man die derzeit in Deutschland eingesetzten Flüge in Zukunft auf andere europäische Flughäfen umstationieren. Diese seien kostengünstiger, so O’Leary.

Zeitgleich sprach der Ryanair-Chef den Appell an die deutsche Politik aus, die Steuer abzusetzen, da diese sich maßgeblich destruktiv auf Flugverkehr sowie den Arbeitsmarkt auswirke. Gegenwärtig bedient die Fluggesellschaft mit Sitz in Dublin europaintern 1200 Strecken und fliegt 160 verschiedene Flughäfen in 27 unterschiedlichen Ländern an.

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