Ryanair protestiert gegen Luftverkehrsabgabe

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 24. Oktober 2010

Airplane
Der irische Billigflieger Ryanair hegt die Absicht, in Deutschland keine zusätzlichen Flüge mehr anzubieten. Wie Mitteilungen der Fluggesellschaft entnommen werden konnte, wolle man sich mit dieser Maßnahme gegen die Luftverkehrsabgaben stellen: „So lange es diese neue Luftverkehrsabgabe gibt, werden wir in Deutschland nicht weiter investieren.

Die ganze Expansion dort ist jetzt gestoppt“, so Ryanair-Chef O’Leary. Vielmehr beabsichtigt das irische Flugunternehmen mit Sitz in Dublin, ab kommendem Jahr zahlreiche deutschlandinterne Verbindungen zu streichen. Der Zeitpunkt dessen ist auf das Inkrafttreten der neuen Flugsteuer zu Beginn des kommenden Jahres zurückzuführen. Die Luftverkehrsabgabe wurde ihres Zeichens am ersten September durch die Bundesregierung Deutschlands beschlossen. Von ihr erhoffe man sich eine zusätzliche Einnahme von insgesamt einer Milliarde Euro. So sieht die neu eingeführte Steuer eine Abgabe von acht Euro für Kurzstreckenflüge vor. Mittelstreckenflüge sollen mit einer Summe von 25 Euro besteuert werden, wohingegen Langstreckenflüge einen zusätzlichen Kostenaufwand von 45 Euro pro Strecke bedeuten. Ryanair-Chef O’Leary kündigte darüber hinaus einen weiteren Übernahme-Versuch bezüglich des Konkurrenten Aer Lingus an.

So rechne man fest damit, dass der irische Staat seine Beteiligungsumme von 25 Prozent in Anbetracht der gegenwärtigen Finanznot verkaufen müsse.“Die Regierung ist pleite und sie müssen Staatsbeteiligungen verkaufen. Am Ende werden sie sich auch von Aer Lingus trennen und ich hoffe, wir werden kaufen“, erklärte O’Leary. Ryanair selbst besitzt bereits 30 Prozent der Fluggesellschaft Aer Lingus.

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