Immer weniger Pubs in Irland

Autor: Harald von Thierse - Veröffentlicht am 6. Dezember 2012

Früher galt ein Pub in Irland als Goldgrube. Doch die Zeiten sind vorbei. Auch die Pubs kämpfen heute ums Überleben. Eine Studie der Winzer-Vereinigung Irlands (VFI) ergab, dass acht von zehn Pub-Besitzer mit Sorgen in die Zukunft blicken.

76 Prozent der befragten Pub-Besitzer melden einen deutlichen Umsatzeinbruch bei Getränken, 68 Prozent auch beim Umsatz mit Speisen. Landesweit mussten seit 2007 bereits fast 800 Pubs schließen. Am härtesten traf es die Grafschaft Cork, gefolgt von den Grafschaften Louth, Laois, Leitrim und Donegal. Speziell kleine Pubs in ländlichen Regionen tun sich schwer, im Geschäft zu bleiben. Als Gründe für das Pub-Sterben werden, neben der derzeit allgemein wirtschaftlich schwierigen Zeit, Veränderungen im Lebensstil der Menschen, das Rauchverbot, die zunehmende Entvölkerung ländlicher Regionen infolge von Abwanderung, die harte Konkurrenz durch Supermärkte mit deren Angeboten an kostengünstigen alkoholischen Getränken sowie die deutliche Absenkung der Promille-Grenze für Autofahrer gesehen.

Die VFI befürchtet, dass das Pub-Sterben sich negativ auf den Tourismus auswirken wird. Gerade für Touristen sind Pubs eine beliebte Anlaufstelle in Sachen Unterhaltung und für Essen und Trinken. Speziell in den ländlichen Regionen bieten häufig Pubs als Einzige auch warme Mahlzeiten. Fallen die Pubs weg, wird dies auch das Irland-Erlebnis der Touristen nachhaltig beeinträchtigen, so die Sorge der Winzer-Vereinigung Irlands.

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