Bank of Ireland versteigert Kunstsammlung

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 5. Dezember 2010

Die Bank of Ireland veräußert einen Teil ihrer Kunstsammlung für etwa 1,5 Millionen Euro. Wie Mitteilungen der Bank entnommen werden konnte, habe die Auktion nichts mit der gegenwärtigen Finanzlage zu tun. Kritiker bezeichnen die Veräußerung der exklusiven Kunstwerke als „kulturellen Selbstmord“, andere wiederum betrachten sie als „Blamage“.

Anlässlich der Versteigerung versammelten sich am Abend des vergangenen Mittwochs einige Protestanten vor dem Luxoshotel, in welchem die Versteigerung stattfand, um gegen die Veräußerung der Kunstsammlung zu protestieren. Wie die Bank of Ireland ankündigte, sollen im Laufe des kommenden Jahres weitere Kunstauktionen folgen. Das Kreditinstitut beabsichtigt, die über Jahrhunderte hinweg angehäufte Kunstsammlung vollständig zu verkaufen. Die Auktion stieß auf reges Interesse seitens betuchter Kunstfreunde: In den Räumlichkeiten des Luxushotels fanden sich rund 4000 Zuschauer ein, um der Versteigerung beizuwohnen. Insgesamt 144 der 145 angebotenen Gemälde wechselten den Besitzer.

Unter den versteigerten Kunstwerken befand sich auch das Gemälde „Clouds at Sunset“ des irischen Künstlers Paul Henry, das einen Autkionspreis von 66.000 Euro erzielte. Die Gesamteinnahmen der Versteigerung beliefen sich, so das irische Kreditinstitut, auf insgesamt 1,5 Millionen Euro. Wie die Bank betonte, habe die Versteigerung nicht mit ihrer gegenwärtigen finanziellen Situation zu tun. So seien die Erlöse an Kunstorganisationen gegangen, wie es weiterhin hieß.

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