County Leitrim

County Leitrim Basisdaten

Flagge:
Provinz:
County Town:
Irischer Name:
Fläche:
Einwohner:
Kfz-Kennzeichen:
Leitrim Flagge
Connacht
Carrick-on-Shannon
Liatroim
1.589 km²
ca. 29.000
LM
Lage des County

Die Grafschaft Leitrim befindet sich in Connacht, der nordwestlichsten historischen Provinz Irlands, am südöstlichen Ende der Donegal Bay. Das Landschaftsbild prägen sanfte Hügel, Flussläufe und malerische Seen. Auf einer Länge von fünf Kilometern besitzt Leitrim Anteil an der Atlantikküste. Leitrim gilt als eine der zuletzt besiedelten Grafschaften Irlands. Im Mittelalter war das Gebiet Teil des Königreichs Brefni und bestand zum Großteil aus ausgedehnten Waldflächen. Zu den ersten Städtegründungen kam es im 17. Jahrhundert. Heute leben 26.000 Menschen in Leitrim. Die Region ist landschaftlich geprägt. Es dominieren die Schafhaltung, die Milchwirtschaft und die Produktion von Kartoffeln.

Neben der Hauptstadt Carrick-on-Shannon zählt Manorhamilton zu den größten Ansiedlungen Leitrims. Die Stadt im Norden des County wird überragt von den imposanten Ruinen von Manorhamilton Castle. Im Besucherzentrum erhalten Touristen einen Einblick in die Sagen, welche sich um Sir Frederick Hamilton und sein Schloss ranken. Weitere Ausflugsziele in der Region sind das Leitrim Sculpture Centre und der Glencar Wasserfall. Die Heilige Quelle in Kilargue genießt Bedeutung als Wallfahrtsort. Relikte der Burg der Könige von Brefni sind in Dromahair am River Bonet zu bestaunen. Margaret O`Brian gründete 1508 mit dem Creevelea Friary das letzte irische Franziskanerkloster vor der Reformation.

Auf Church Island, einer kleinen Insel im Lough Garadice, sind die Ruinen einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert, sowie ein Gräberfeld zu besichtigen. Naturliebhaber finden im Glenfarne Forest am Upper Lough Macrean vielfältige Erholungsmöglichkeiten. Der Stammsitz der Clement`s Earls of Leitrim im Süden Mohills fasziniert mit ausgedehnten Ländereien, idyllischen Seen und vielfältigen Spaziermöglichkeiten. Der Landsitz Parke`s Castle am östlichen Ufer des Lough Gill wurde im frühen 17. Jahrhundert anstelle eines alten Turmhauses erbaut und weist mit seinen Kaminen und Fenstern zahlreiche architektonische Besonderheiten auf. Weiterhin kann die wohl älteste Sauna Irlands besichtigt werden. Eine Ausstellung zeigt Fotos und archäologische Fundstücke. Der Landsitz bietet sich als Ausgangspunkt einer Bootsfahrt um den See an.