County Laois

County Laois Basisdaten

Flagge:
Provinz:
County Town:
Irischer Name:
Fläche:
Einwohner:
Kfz-Kennzeichen:
Laois Flagge
Leinster
Portlaoise
Laois
1.719 km²
ca. 67.000
LS
Lage des County

Die Grafschaft Laois liegt zentral in den irischen Midlands. Sie gehört neben 12 weiteren Counties zu der Provinz Leister, die einige Grafschaften in der Mitte sowie die im Westen Irlands umfasst. Alle Counties von Leister unterliegen der Regierung der Republik Irland.

Laois gehört zu den kleineren Grafschaften Irlands. Die 70.000 Einwohner verteilen sich auf einer Fläche von 1.700 km². Im Osten bildet die Ebene des Flusses Barrow die Grenze, im Nordwesten erheben sich die Slieve Bloom Mountains, dort finden sich Hochmoore. Die Berge sind vor allem für Wanderer ein beliebtes Reiseziel. Der 486 Meter hohe Baureigh Mountain ist der höchste Berg des Counties. Das meiste Land ist Ebene und somit Weide- und Ackerland.

Zuvor durch Jäger und Sammler, später durch Farmer bevölkert, stammen die ersten Nachweise für die Besiedlung Laois‘ aus der Bronzezeit: Steinkreise und Forts, können heute noch von Touristen in Monamonry, Clopook und Monelly besucht werden. In Skirk, bei Borris-in-Ossory ist ein Steinfort zu besichtigen.

In den Jahren um 600 n. Chr. kamen die ersten Christen nach Irland und gründeten christliche Kommunen in breiten Teilen des Landes, so auch in Laois. Eine dieser Kommunen lebte in Fort Masc auf dem berühmten Rock of Dunamase. Um 1150 behauptete sich die katholische Kirche in Irland, zeitgleich bevölkerten die Normannen das Land, Die Festung auf dem Rock of Dunamase gehörte zu diesem Zeitpunkt einer irischen Prinzessin, die mit einem normannischen Krieger verheiratet war. Im frühen 14. Jahrhundert wurde der Rückzug der Normannen durch die Gälen provoziert. Dunamase fiel unter die Herrschaft der O’Mores, eine der einflussreichsten Familien in Laois.

1556 wurde das Land die heutige Grafschaft, damals mit dem Namen Queen’s County. Diesen Beinamen trägt es auch heute noch. Aus „Laois“ wurde „Leix“. Nach einer temporären Besiedlung durch die Quäker in der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das Land durch Anglo-Iren bevölkert.